Autologe periphere Blutstammzelltransplantation

 Die erste autologe periphere Blutstammzelltransplantation in unserer Klinik erfolgte bereits im Jahr 1993. Seit dem ist sie einer unserer Behandlungsschwerpunkte.

Seit dem werden in der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV pro Jahr im Durchschnitt etwa 35 autologe Stammzelltransplantationen durchgeführt, bei denen patienteneigene, zuvor gesammelte und kryokonservierte Stammzellen transplantiert werden. Die Sammlung von Stammzellen geschieht im Aphereseraum der Klinik im 1. Stock, Raum 103d, die Aufbereitung und Lagerung der Stammzellen erfolgt in der klinikeigenen Abteilung für Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie ATMZH in Großhadern in deren Stammzell-Labor.

 

Stammzelltransplantationen 1993-2012

Indikationen zur autologen peripheren Blutstammzelltransplantation (APBSZT) sind:

  • Multiples Myelom
  • Hodgkin Lymphome
  • Non-Hodgkin-Lymphome

   

Die Vorbereitung und die Nachsorge der APBSZT werden in der Transplantationsambulanz durchgeführt. Die Tagesklinik führt in erster Linie Chemotherapien, Bluttransfusionen, sowie aufwändige Untersuchungen (z. B. Knochenmarkspunktion) durch, die innerhalb eines Tages abgeschlossen werden können.

Die Abteilung Psychosomatik in unserer Klinik, bietet eine psycho-onkologische Betreuung an.

Unsere Station verfügt über 6 Einzelzimmer für die Stammzelltransplantation. Sollte im Rahmen einer Transplantation eine engmaschige Überwachung notwendig werden, kann dies in der abteilungseigenen  9-Betten Intensivstation erfolgen.