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HNPCC Arbeitsgruppe

hereditäres nicht-polypöses kolorektales Karzinom

Klinikum der Universität München
Medizinische Klinik und Poliklinik IV
Direktor: Prof. Dr. med. M. Reincke
Ziemssenstraße 1, Raum 277, D-80336 München

Standort-Sprecherin: Prof. Dr. med. Dipl. chem. Elke Holinski-Feder
  Dr. rer. nat. Monika Morak
  Dr. Melanie Locher
  Trisari Maßdorf
Telefon: 089-5160-7594
Fax: 089-5160-4780
HNPCC Zentren

Doktorandinnen:

  • Martina Kerscher
  • Helena Sykora
  • Susanne Keinath


Standort München-Regensburg im Verbundprojekt der Deutschen Krebshilfe „Evaluation der Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung bei einem großen Kollektiv von Familien mit Risiko für Lynch-Syndrom“ des Deutschen HNPCC-Konsortiums

Forschungsthemen:

  • hereditäres nicht-polypöses kolorektales Karzinom HNPCC- bzw. Lynch-Syndrom
  • erblicher Darmkrebs
  • molekulargenetische Analysen

Forschungsschwerpunkte:

Untersuchung von Mutationen, genomischen Rearrangements, Methylierung und sonstigen Pathomechanismen in den bekannten DNA Mismatch-Reparatur-Genen MLH1, MSH2, MSH6 und PMS2 sowie deren Interaktionspartnern, die als Prädisposition für hereditäres nicht-polypöses kolorektales Karzinom, HNPCC- bzw. Lynch-Syndrom verantwortlich sind.
Untersuchung von unklaren Missense-Mutationen in MMR Genen auf aberrantes Spleißen auf cDNA-Ebene zur Interpretation auf ihre Pathogenität.
Expressionsanalysen in Patienten mit Verdacht auf Lynch-Syndrom aber ohne detektierbare Mutation auf biallelische Expression heterozygoter codierender SNPs in MMR Genen und auf Fusionstranskripte anhand von cDNAs mit und ohne „nonsense-mediated mRNA-decay“.
Suche weiterer Gene aus andern Pathways wie der Basen-Exzisions-Reparatur in Familien mit erblichem Darmkrebs ohne Mikrosatelliten-Instabilität in den Tumoren.

Untersuchung somatischer Ereignisse wie Mutationen und Methylierung in Tumoren, verschiedenen Adenomen und hyperplastischen Polypen zur Einteilung in unterschiedliche Pathways (wie MSI, CIN, CIMP).