AG Feuchtinger

Das Risiko für infektiöse Komplikationen nach einer allogenen Stammzelltransplantation (SZT) korreliert mit dem Grad der Immundeffizienz und im Besonderen mit der Funktion der T Zellen. Dies stellt die Rationale dar, bei schweren Infektionen nach allogener SZT eine Rekonstitution des Immunsystems durch Übertragung von Antigen-spezifischen T Zellen des Spenders zu induzieren. Tobias Feuchtinger konnte eine spezifische und schnelle Selektion von erregerreaktiven T-Zellen etablieren und in die klinische Anwendung bringen. Das beinhaltet die präklinische experimentelle Forschung über die behördliche Genehmigung (GMP) bis zur Durchführung wissenschaftsgetriebener Phase I-III GCP-Studien mit adoptivem T-Zell Transfer. Aktuell befasst sich die Arbeitsgruppe mit der Interaktion von T-Zellen und kindlichen akuten Leukämien und die genetische Modifikation von T-Zellen für eine T-Zellimmuntherapie (CAR-T-Zellen).