Dr. J. Tischer

Dr. J. Tischer

Klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte

Im Juli 1995 habe ich als Ärztin im Praktikum an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München-Großhadern meine Tätigkeit begonnen und bin heute Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie.

Seit März 2000 bin ich Mitglied des ärztlichen Teams der Jose´- Carreras-Einheit für Hämatopoetische Zelltransplantation der Medizinischen Klinik III im Klinikum (HZT-GH). Diese Einheit wurde 1997 aufgebaut und gehört zusammen mit den bereits bestehenden Einrichtungen, deren Ursprünge bis ins Jahr 1977 zurückgehen, heute zu den größten und modernsten Transplantationseinheiten Europas.

Unter der Anleitung von Prof. H. – J. Kolb und Dr. G. Ledderose erhielt ich meine Ausbildung in allen Bereichen der hämatopoetischen Zelltransplantation einschließlich der Knochenmark- und Stammzellherstellung, der haploidentischen Transplantation und der Transplantation von Stammzellen aus Nabelschnurblut (Cord Blood Transplantation). In dieser Zeit war ich bei annähernd 800 hämatopoetischen Knochenmark- und Stammzelltransplantationen sowie bei einer großen Anzahl adoptiver Immuntherapien beteiligt. Ich habe Patienten mit bösartigen und anderen, z.T. seltenen angeborenen hämatologischen Erkrankungen behandelt: Akute myeloische Leukämie, akute lymphatische Leukämie, myelodysplatisches Syndrom, Osteomyelofibrose, chronische lymphatische Leukämie, chronische myeloische Leukämie, Lymphome, Multiples Myelom, schwere aplastische Anämie, Bernard-Souiler-Syndrom, Shwachman-Bodian-Diamond Syndrom.

Seit August 2008 bin ich Oberärztin der Transplantationsambulanz und -koordination sowie der Extrakorporale Photophorese (ECP). Im Oktober 2009 wurde ich Oberärztin der Jose´- Carreras Transplantationsstation M21.

Zu meinen umfassenden Behandlungsaufgaben gehören die Indikationsstellungen, die Planung und die praktische Durchführung der Transplantationen einschließlich der supportiven Maßnahmen sowie die u.U. langdauernde ambulante Nachsorge.

Ich befasse mich intensiv mit der Behandlung von spezifischen Komplikationen nach hämatopoetischer Zelltransplantation, das sind in erster Linie Infektionen und die akute und chronische Graft-versus-host Erkrankung und verfolge dabei auch experimentelle Behandlungsstrategien wie die extrakorporale Photophorese und den Transfer von virusspezifischen T-Zellen.

Im Zentrum meiner Ausbildung und Tätigkeit steht die nach internationalem Standard bestmögliche klinische Behandlung von Transplantationspatienten. Dazu gehören auch moderne Therapiekonzepte, die in den renommierten Forschungsabteilungen des Standorts entwickelt und optimiert werden.

Sprechstunde

nach telefonischer Terminvereinbarung

Telefon (089) 4400 – 74248 (KMT-Ambulanz)

Telefon (089) 4400 – 74241 (Sekretariat der hämatopoetischen Zelltransplantation)