Molekulargenetik

Die Molekulargenetik wird von Prof. Dr. K. Spiekermann geleitet und durch Dr. rer. nat. N. Konstandin, Dr. hum. biol. A. Dufour und Dr. rer. nat. S. Schneider unterstützt.

Molekulargenetische Analysen stellen heute einen unverzichtbaren Bestandteil in der Diagnostik hämatologischer Erkrankungen dar. Genetische Marker erlauben bei vielen Erkrankungen eine präzise Diagnostik durch den Nachweis der pathogenetisch relevanten Läsion auf molekularer Ebene.

MolekulargenetikDie molekulare Diagnostik stellt eine wichtige Ergänzung der Zytogenetik und molekularen Zytogenetik dar. Eine ständig zunehmende Zahl von prognostisch und therapeutisch relevanten genetischen Alterationen sind ausschließlich mittels molekulargenetischer Methoden identifizierbar. Hierzu gehören zum Beispiel Mutationen im FLT3- und NPM-1 Gen, die bei Patienten mit AML und normalem Karyotyp weitreichende prognostische Bedeutung besitzen. Die molekulare Diagnostik ermöglicht die Quantifizierung von minimaler Resterkrankung (MRD) mit einer hohen Sensitivität und Spezifität und somit eine hochpräzise Therapiesteuerung.

SchmelzkurvenDas Methodenspektrum umfasst alle modernen molekulargenetischen Verfahren. Hierzu gehören die qualitative und quantitative PCR, Fragmentanalysen, Schmelzkurvenanalysen sowie die Nukleotidsequenzierung. Bei Erstdiagnose führen wir ein krankheitsspezifisches Screening durch, um prognostisch und diagnostisch relevante molekulare Marker zu identifizieren. Diese Marker werden im weiteren Verlauf für die Quantifizierung von minimaler Resterkrankung genutzt.

  Verantwortlich für den Inhalt: Prof. Dr. K. Spiekermann, 16.02.2011
 

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