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Rhythmologische Spezialambulanz der LMU München

Von der Diagnostik bis zur Katheterablation und Aggregat-Implantation bei Herzrhythmusstörungen

Tel.: 089-4400-76034 (Sekretariat Frau Honemann)          Fax: 089-4400-78797

   

Prof. Dr. med. Stefan Kääb

Leiter Rhythmologie

Tel: 089 / 4400-72300

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Prof. Dr. med. Heidi Estner

Leitung Invasive / interventionelle Elektrophysiologie

Tel: 089 / 4400-76034 (über Sekretariat Rhythmologie)

PD Dr. med. Reza Wakili

Oberarzt Elektrophysiologie

Tel: 089 / 4400-76034 (über Sekretariat Rhythmologie)

 

 

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Dr. med. Stephanie Fichtner

Oberärztin Elektrophysiologie

Tel: 089 / 4400-76034 (über Sekretariat Rhythmologie) 

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Weitere ärztliche Mitarbeiter:

PD Dr. Moritz Sinner, Dr. Johannes Siebermair

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

die  Diagnostik  und  Therapie  von  Herzrhythmusstörungen haben  sich  in  den  vergangenen  Jahren zum Nutzen der Patienten erheblich erweitert und verbessert. Die modernen Therapiemöglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen beinhalten neben rein medikamentösen Therapiemöglichkeiten auch Eingriffe im Herzkatheterlabor bei verschiedenen Arten von Herzrhythmusstörungen, sowie die Therapie mit implantierbaren Geräten wie Herzschrittmachern oder Defibrillatoren. Auf dieser Homepage möchten wir Ihnen einen Einblick über die verschiedenen Arten von Therapien bei Herzrhythmusstörungen geben und Ihnen insbesondere unsere rhythmologische Spezialambulanz vorstellen, die den Ausgangspunkt der Diagnostik und Therapie  an unserem Klinikum darstellen wird.

Wir  freuen uns, Sie als Patient in unserer Universitätsklinik betreuen zu dürfen.

 

Rhythmologische Spezialambulanz (Montag bis Freitag, 8-12 Uhr)

Ihr Hausarzt bzw. niedergelassener Internist/Kardiologe wird Sie bei einem (oder mehreren) der folgenden Symptomen oder Rhythmusstörungen an unsere rhythmologische Spezialambulanz überweisen:

  • Gefühl von Herzrasen, Herzklopfen
  • Unerklärbare Episoden von Bewusstlosigkeit
  • Dokumentierte schnelle oder langsame Herzrhythmusstörungen
  • Schwerwiegende Einschränkungen der Pumpfunktion Ihres Herzens

Bringen Sie bitte zum  vereinbarten Termin einen gültigen Überweisungsschein des Sie an unsere Klinik überweisenden Arztes (Hausarztes, Internisten oder Kardiologen) mit. Sie müssen nicht nüchtern erscheinen.

Besonderen Stellenwert nimmt das erste Anamnesegespräch mit dem Arzt im Klinikum Grosshadern ein, im Rahmen dessen der Arzt Sie genau über die vorliegenden Symptome, Risikofaktoren, sowie Familienanamnese hinsichtlich Herzerkrankungen befragen wird. Bitte bringen Sie zum Erstgespräch in der Spezialambulanz alle Ihnen vorliegenden Untersuchungsergebnisse mit, um Doppeluntersuchungen vermeiden zu können. Sie können diese auch gerne vorab per Post oder per Fax (089-4400-78797) an uns senden, damit wir die erforderlichen Untersuchungen besser planen und uns vorbereiten können. Sollten weitere Untersuchungen notwendig sein, können am Klinikum Grosshadern alle gängigen Untersuchungsmethoden wie Belastungs-EKG, Stress-Ultraschalluntersuchungen des Herzens, Langzeit-EKG-Registrierung, Event-Rekorder-Aufzeichnungen, transthorakale und transösophageale Echokardiographie wie auch invasive Untersuchungsmethoden, wie z.B. Links- und Rechtsherzkatheteruntersuchungen, durchgeführt werden.

Neben  der  allgemeinen  rhythmologischen Sprechstunde  liegt  ein  besonderer  Schwerpunkt  der  Rhythmusambulanz  in  der  Diagnostik  von  schwer erfassbaren  Arrhythmien,  bei  denen  spezielle  diagnostische Methoden  wie  7-Tage-Langzeit-EKG,  tragbare  Event-Recorder (mit  Übertragung  über  das  Telefon-Festnetz),  implantierbare Event-Recorder  und  andere  Techniken  zum  Einsatz  kommen. In der Rhythmusambulanz erfolgt auch die Nachkontrolle von Patienten  nach  Katheterablation  bei  komplexen  Arrhythmien, wie Vorhofflimmern.

Im Rahmen der rhythmologischen Ambulanz wird der Sie in der Ambulanz betreuende Arzt eine Diagnose stellen, ggf. weitere apparative Untersuchungstechniken, wie Computertomographie, LZ-EKG oder Magnetresonanztomographie, bei Ihnen durchführen und Ihnen dann die für Sie optimale Therapie (oder auch mögliche Therapiealternativen) anbieten und besprechen. Exemplarisch seien hier die folgenden Therapiemodalitäten aufgeführt, welcher aufgrund Ihrer Komplexizität zumeist großen Zentren wie Universitätskliniken vorbehalten sind:

 

Katheterablation

Seit der Einführung der Katheterablation Ende der 80iger Jahre werden im Klinikum Grosshadern stets die neuesten Entwicklungen im Bereich  der  interventionellen  Behandlung von  Herzrhythmusstörungen  eingesetzt.  Ende  2009  wurde  im Klinikum Grosshadern das neue elektrophysiologische Herzkatheter-Labor eingeweiht, in dem neben Standardverfahren der

Radiofrequenz- (mit Hitze) und Cryo- Ablation (mit Kälte) die mordernsten Technologien  wie  Magnetfeld-Navigation (CARTO-3),  Elektrofeld-Navigation  (EnSite-Velocity™),  Rotationsangiographie  (Dyna-CT), Ablationskatheter mit multiplen Ablationspunkten (nMARQ) sowie viele mehr vereint sind. Das Spektrum der behandelbaren Arrhythmien reicht dabei  von regelmäßigen Rhythmusstörungen der Vor-Kammern des Herzens (supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen) bis zu schnellen Hauptkammerrhythmusstörungen (Kammertachykardien) und Vorhofflimmern. Mehr Informationen finden Sie unter „Leistungsspektrum“.

 

Therapie mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren

Die Therapie mit  Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren gehört neben der

Katheterablation zu  den Schwerpunkten unserer Klinik. Dabei werden Herzschrittmacher bei zu langsamem Herzschlag (Bradykardie) und Defibrillatorsysteme zur Therapie von schnellen Herzrhythmusstörungen der Herzkammern sowie bei Herzschwäche eingesetzt. Die Implantation der Geräte erfolgt in einer engen Kooperation mit  der Herzchirurgischen Klinik unseres Hauses. In der Herzschrittmacherambulanz werden pro Jahr über 1200 Schrittmacherkontrollen durchgeführt.

Unsere Defibrillator-Ambulanz besteht seit über 20 Jahren, dort werden aktuell über 600 Patienten betreut.

 

Kardiale Resynchronisation bei Herzinsuffizienz

Bei fortgeschrittener Einschränkung der Pumpfunktion Ihres Herzens werden wir genau die Möglichkeit einer sogenannten kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) mittels biventrikulärer Stimulation Ihrer beiden Herzkammern prüfen.

Die Betreuung und Systemoptimierung erfolgt bei CRT-Patienten in enger Kooperation mit der

Herzinsuffizienzambulanz sowie Ihren behandelnden Hausärzten und Kardiologen.

 

Telemedizin in der Rhythmologie

Zusätzlich zur Implantation und Nachbetreuung in der Klinik unserer Patienten mit implantierbaren Schrittmachern/Defibrillatoren bietet das Universitätsklinikum Grosshadern die telemedizinische Nachsorge (automatische Übertragung der Kontrollparameter per Telefonleitung oder Mobilfunknetz) dieser implantierbaren Geräte an. Diese Technik stellt die aktuellste Neuerung in der Therapie mit implantierbaren Aggregaten dar. Zurzeit werden bei uns ca. 350 Defibrillator-

Patienten telemedizinisch betreut. Auch Ihrem betreuenden Kardiologen kann passwortgesichert Zugang auf Ihre übertragenen Defibrillatordaten ermöglicht werden. Wesentlicher Vorteil für Sie kann eine Reduktion der notwendigen Nachkontrollen in unserer Klinik sowie eine kontinuierlichere Überwachung der Funktion Ihres implantierten Aggregates sein.

 

 
 

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