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Interdisziplinäre Herzinsuffizienz-Ambulanz

Interdisziplinäre Ambulanz der Med. Klinik und Poliklinik I und der Herzchirurgischen Klinik und Poliklinik der LMU für Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz

 

Ansprechpartner:

Kardiologie:  OÄ PD Dr. med. Ute Wilbert-Lampen

Kardiochirurgie: OA PD Dr. med. René Schramm

 

Terminvereinbarung:

Sekretariat der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Telefon: 089 4400-73100

In dringenden Fällen: 089 4400-0 (Telefonzentrale), Frau Dr.Wilbert-Lampen über Funk kontaktieren

 

In der interdisziplinären Ambulanz sollen Patienten vorgestellt und behandelt werden, die an einer schweren Herzinsuffizienz leiden, unabhängig von den zugrunde liegenden Ursachen.

Ziel ist es, ein optimales Therapiekonzept für den Patienten zu erstellen, wobei kardiologische als auch kardiochirurgische Therapiemöglichkeiten erörtert werden.

Zunächst steht eine medikamentöse Therapieoptimierung im Vordergrund, die sich nach den gültigen Empfehlungen der Deutschen, Europäischen und Amerikanischen Gesellschaften für Kardiologie anlehnen.

Liegt als Ursache der Herzinsuffizienz eine koronare Herzerkrankung (einschließlich eines Myokardinfarktes) zugrunde, werden interventionelle Therapieverfahren wie PTCA/Stenting, Myokardrevaskularisation oder eine Aneurysektomie erörtert, und für den Patienten das geeignete Verfahren ausgewählt.

Zu prüfen ist zudem, ob bei hochgradig eingeschränkter linskventrikulärer Pumpfunktion die Notwendigkeit einer ICD-Versorgung (primär- oder sekundärprophylaktisch) vorliegt, bei  zusätzlich bestehendem komplettem Links- oder Rechtsschenkelblock ist über eine kardiale Resynchronisationstherapie (CRT, CRT-ICD) zu entscheiden.

Besteht zusätzlich eine hochgradige symptomatische Mitralklappeninsuffizienz (ggf. mit sekundärer pulmonaler Hypertonie) wird interdisziplinär diskutiert, ob ein interventionelles, kathetergestütztes Mitralklappenclipping oder eine chirurgische Mitralrekonstruktion das geeignete Verfahren für den Patienten (unter Berücksichtigung des Operationsrisikos) darstellt.

Für Patienten, deren eigene Herzleistung vorübergehend oder permanent derartig eingeschränkt ist, dass nur noch ein mechanisches Unterstützungssystem (links- oder biventrikuläres Assist Device) den Kreislauf aufrecht erhalten kann, werden geeignete Systeme  besprochen und nach ausführlicher Aufklärung des Patienten und Angehörigen ausgewählt.

Ist trotz allen zu Verfügung stehenden medikamentösen und interventionellen Verfahren keine Verbesserung der Herzinsuffizienz zu erzielen oder verschlechtert sich der Zustand des Patienten weiter, wird als ultima ratio die Indikation für eine Herztransplantation besprochen und die hierzu notwendigen Schritte eingeleitet. Zudem sollen bei Bedarf psychokardiologische Unterstützungsmöglichkeiten evaluiert werden.

 

 
 

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