Weiterentwicklung des Immunmonitoring

monitoring1 Professionelles Immunmonitoring umfasst die parallele Anwendung unterschied-licher Technologien, die nur zusammen die Bestimmung der Frequenz, des Phänotyps, die Funktion und die Homing-Kapazität z. B. Vakzine-induzierter Lymphozyten in der Zirkulation oder im Zielgewebe ermöglichen. Nur eine Kombination der Methoden wird auch zu einem validen Set von Surrogatmarkern für erfolgreiche immuntherapeutische Strategien in der Zukunft führen. Folgende Technologien wurden am LTI etabliert: der ELISPOT zur Quantifizierung Antigen-spezifischer T-Zell-Antworten anhand von Zytokin- bzw. Granzym- oder Perforinproduktion, cytometric bead arrays und die Luminex-Technologie für die gleichzeitige Quantifizierung von bis zu 30 verschiedenen Zytokinen und Chemokinen aus Serum und Zellkulturüberständen,  der Zytokin-Sezernierungsassay bzw. Cytokine-capture-Assay, der eine Anreicherung z. B. CD4+ und CD8+ Tumor-spezifischer T-Zellen auch ohne Kenntnis des Antigens erlaubt, Multiparameter-Immunfluoreszenz am LSRII-FACS-Gerät, für eine kombinierte phänotypische und funktionelle Analyse verschiedener T Zell-Subpopulationen, MHC/Peptid-Multimer-Bindungs¬analysen, die quantitative TCR-Analyse mittels Real-time-RT-PCR sowie die Frequenzbestimmung von nTreg und MDSCs. Das LTI ist in die Immunmonitoring-Plattform des Helmholtz Zentrums München eingebunden und hat an mehreren internationalen Ringversuchen des Cancer Immunotherapy Consortium des Cancer Research Institute, New York und des CIMT Immunoguiding Program der Association for Cancer Immunotherapy zur Standardisierung der Immunmonitoring-Technologien teilgenommen.