Advanced Medical Physics for Image-Guided Cancer Therapy

Individualisierung der interstitiellen Photodynamische Therapie (iPDT)

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Bei der interstitiellen Photodynamischen Therapie (iPDT) werden voluminöse Tumore, wie beispielsweise im Gehirn, behandelt, indem Lichtapplikatoren mittels eines minimal invasivem, chirurgischem Eingriff in der Zielregion platziert werden. Die Planung dieses Eingriffs wird basierend auf medizinischen Bildaufnahmen (CT, MRT, PET) durchgeführt.

Zur Individualisierung der iPDT werden Untersuchungen zur Lichtverteilung und der damit verbundenen Lichtdosimetrie im Tumorgewebe durchgeführt. Dies wird mittels Monte Carlo Simulationen der Lichtverteilung durchgeführt. Durch die Abhängigkeit der Lichtverteilung von den optischen Eigenschaften des Gewebes werden Möglichkeiten zur Messung und Bestimmung patientenspezifischer optischer Eigenschaften und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Lichtverteilung untersucht.

Als Projekt C6 ist diese Forschung Bestandteil des durch die deutsche Forschungs-Gemeinschaft gefördertem Graduiertenkollges GRK2274, dessen Forschungsschwerpunkt die Optimierung bildgeführter Krebstherapien ist. Das GRK2274 bildet einen Zusammenschluss von med. Instituten und Forschungseinrichtungen der Ludwig Maximilians-Universität (LMU, Sprecherhochschule), der Technischen Universität München (TU), des Klinikums der Universität München (KUM), des Klinikums rechts der Isar (MRI) und des Helmholtzzentrum München. Insgesamt werden 16 Projekte aus den Bereichen: Simulationen (A), Bildgebung (B) und Therapie (C) durchgeführt.

Projektpartner:

Ludwig-Maximilians-Universität München

Technische Universität München

Klinikum der Universität München, Großhadern

Klinikum rechts der Isar, München

Helmholtz Zentrum München

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Ansprechpartner

Prof. Dr. Ronald Sroka