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Optische Kohärenztomographie

Was ist optische Kohärenztomographie?

Die optische Kohärenztomographie (OCT) ist ein Verfahren, das die Darstellung von Gewebestrukturen bis zu einer Tiefe von einigen Millimetern gestattet. Ähnlich wie beim Ultraschall werden dabei Schnittbildern senkrecht zur Oberfläche erzeugt. Es lassen sich jedoch ca. 100fach kleiner Strukturen darstellen, d. h. auch Objekte mit einer Größe unter 10µm. Der dargestellte Detailreichtum ist daher trotz der geringen Eindringtiefe erheblich. Bei der OCT werden über ein interferometrisches Verfahren diejenigen Lichtteichen herausgefiltert, die genau einmal im Gewebeinneren gestreut wurden und daher Informationen über die Position dortiger Strukturen transportieren. Das Verfahren wird bereits in der Dermatologie und Ophthalmologie eingesetzt. Auch endoskopisch einsetzbare Versionen wurden bereits entwickelt. Detailliertere Informationen zur optische Kohärenztomographie finden sich hier.

Forschungsschwerpunkte des LFL zur optischen Kohärenztomographie

  • Darstellung von Strukturen im Mittelohr durch das Trommelfell hindurch.