Historisches

Bereits Anfang der 70er Jahre wurde in der damaligen GSF (Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit) intensive Lasermedizinforschung in den Arbeitsgruppen Urologie (Prof. Hofstetter), Gastroenterologie (Prof. Kiefhaber) und Neurochirurgie (Prof. Beck) unter der wissenschaftlichen Betreuung durch das Institut für angewandte Optik (Prof. Waidelich) und später im dortigen Zentralen Laserlabor (Dr. E. Unsöld) betrieben.

Nach den ersten Laseranwendungen in der Klinik im Jahr 1975 entstanden mit zunehmendem Forschungsbedarf neue medizinische Lasereinrichtungen in Berlin, Düsseldorf, Lübeck und Ulm. Mit zunehmend innovativen Applikationstechniken auf dem Gebiet der Laser-Technologie zeigte sich immer mehr das Defizit einer technisch-wissenschaftlich orientierten Schnittstelle zwischen Industrie und Klinik. Die Effizienz einer derartigen Einrichtung wird bestimmt durch die räumliche Nähe der klinischen Anwender und einen in Bezug auf Qualität und Zeit optimierten Technologietransfer.

Diese Argumente bildeten die Basis für die Errichtung eines Laser-Forschungslabors auf dem Gelände des Klinikums der Universität München in Großhadern. Mit der offiziellen Eröffnung im Oktober 1995 nahm das Labor den Forschungsbetrieb auf. Zunächst verwaltungstechnisch der Urologischen Klinik zugeordnet erhielt das Laser-Forschungslabor 2004 offiziell den Status einer fachübergreifenden Institution.