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Leitbild der Klinik und Poliklinik für Radioonkologie der Universität München

 

 

Der Primäre Leitgedanke der Klinik verbirgt sich in den Worten

„Kompetenz, Technologie, und Menschlichkeit“

Präambel

Unter Verwendung optimaler technischer Vorrausetzungen, bei bester inhaltlicher und menschlicher Kompetenz aller beteiligten Personalgruppen, ist es das Ziel der Klinik ein optimales medizinisches Ergebnis zu erzielen.

Das optimale medizinische Ergebnis resultiert aus einer Indikationsstellung, welche der klinischen und persönlichen Situation des kranken Menschen/Patienten angepasst ist, sowie einer Behandlung, die mit geringstmöglichen Nebenwirkungen zu optimaler Tumorheilung oder Symptomkontrolle führt.

Die Präsenz von Menschen, die sich verantwortlich, aufrichtig, sichtbar und spürbar um das Wohl der sich Ihnen anvertrauenden Patienten kümmern, ist das Kernelement zur Erfüllung des Leitbildes.

Kompetenz:

Der Aufbau, Erhalt und die kontinuierliche Fortentwicklung von Kompetenz und Wissen im Bereich aller beteiligten Berufsgruppen ist das erste Primat der Klinik. Kontinuierliches aktives Lernen, aktives Lehren und kritisches Überprüfen von Handlungen und Abläufen durch jeden Mitarbeiter ist dazu notwendig. Interdisziplinarität ist essentielles Element ärztlicher Kompetenz in der Radioonkologie. 

Die Umsetzung erfolgt durch strukturierte Maßnahmen wie Fortbildungsveranstaltungen, Teilnahme an Konferenzen, Journalclubs, Wissenschaftsblogs, Personalgespräche und Strukturen zur Fehlererkennung und Vermeidung. Neben den dezidierten wissenschaftlichen Strukturen der Klinik, welche systematisch  Wissen und Kompetenz generieren, sind alle Mitarbeiter aufgefordert Abläufe, Ergebnisse und Denkweisen kritisch zu hinterfragen und so Verbesserungen zu ermöglichen.  

Technologie:

Inhaltliche Kompetenz allein ist jedoch nicht ausreichend für optimale Behandlungsergebnisse. Da die Behandlung von Tumoren mit ionisierender Strahlung eines außerordentlich hohen technologischen Aufwands bedarf, ist die Sicherstellung der jeweils optimalen technologischen Ausgangslage für die Behandlung das zweite Primat der Klinik.

Umgesetzt wird dies durch eine ständige Anpassung der Geräte und Steuerungseinrichtungen an den Stand der Technik. Dabei erfolgt die Wahl der vorgehaltenen Technologie immer rational und pragmatisch nach dem Stand von Wissenschaft und Technik.

Menschlichkeit:

Menschlichkeit bei der Behandlung von Patienten und im Umgang der Handelnden untereinander ist das dritte Primat der Klinik. Ein Patient ist immer mehr als nur ein Kunde der Abteilung. Er begibt sich vertrauensvoll in die Obhut der (be)- handelnden Personen. Alle Schritte, die zur Therapie führen und die während der Therapie erfolgen, werden dem Willen und Können des Patienten entsprechend besprochen. Die Fragen, Sorgen, Handlungsweisen und Nöte der Patienten werden der Situation entsprechend bestmöglich aufgefangen. Die (Be)-handelnden sind sich der eigenen Verantwortung bewusst und agieren entsprechend. Erfahrene Mitarbeiter lehren und korrigieren weniger erfahrene. Der Umgang miteinander ist geprägt von Respekt und Kommunikation.