3-D Strahlentherapie / Teletherapie

Die Bestrahlung „von außen“ (syn. perkutan, d. h. „durch die Haut“) wird auch als „Teletherapie“ (tele – griechisch für „fern“) bezeichnet und steht im Gegensatz zur Brachytherapie für eine Bestrahlung bei der sich die Strahlenquelle in Entfernung vom Tumor/Zielgebiet befindet.

Unter der dreidimensional-(3D) geplanten, konformalen Radiotherapie versteht man eine präzise, auf Grundlage einer sog. Planungs-Computergraphie  (CT) erstellte Strahlentherapie. Der Strahlentherapeut definiert in dieser CT individuell für jeden Patienten die zu behandelnde Region (Zielvolumen) und die zu schonenden „Risiko-Organe“. Im Anschluss daran legt der Medizin-Physiker die optimalen Einstrahlrichtungen sowie die Form und Anzahl der Bestrahlungsfelder fest. Ziel dabei ist es, das Zielvolumen vollständig und homogen mit der verschriebenen Bestrahlungsdosis „abzudecken“ und gleichzeitig das gesunde Gewebe bestmöglich zu schonen.