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Seed-Implantation

Sogenannte Seeds werden bei bestimmten hirneigenen Tumoren oder seltener bei geeigneten Hirn-Metastasen (Tochterabsiedlungen) eingesetzt. Bei besagten Iod-125-Seeds handelt es sich um reiskorngroße Gammastrahler mit niedriger Energie und steilem Dosisgradienten, die von den Kollegen der Neurochirurgie in den Hirntumor eingebracht werden. So können im Zentrum um das Seed sehr hohe Bestrahlungsdosen erreicht werden, bei gleichzeitiger maximaler Schonung des umgebenden gesunden Gewebes und einfachem Strahlenschutz. Die Seeds verbleiben nur temporär im Patienten, d.h. nach der errechneten Zeit für die Abgabe der gewünschten Dosis wird das Seed wieder entfernt.