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Lymphome und Leukämien

Lymphome sind bösartige Erkrankungen der lymphatischen Zellen und Organe (wie zum Beispiel der Lymphknoten oder der Milz). Es wird unterschieden zwischen den Hodgkin-Lymphomen und der heterogenen Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome.

In der Regel werden diese Erkrankungen mit Chemo- und Antikörpertherapien durch die Kollegen der Onkologie behandelt. Viele Lymphompatienten erhalten im Verlauf aber auch eine Strahlentherapie, z. B. im Bereich von großen Lymphomansammlungen (sog. „Bulks“). Durch die Bestrahlung kann das Rückfallrisiko reduziert werden. Bei Lymphomen der Haut , zum Beispiel der Mycosis fungoides, werden spezielle Techniken wie die Teilhaut- oder die Ganzhautbestrahlung eingesetzt.

 

Leukämien („Blutkrebs“) sind bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems. Man unterscheidet akute und chronische Verlaufsformen.

Die Behandlung der Leukämien liegt ebenso wie die der Lymphome primär in der Hand der Hämato-Onkologen. Hier werden verschiedene Chemotherapie-Protokolle eingesetzt. Bei manchen Leukämieformen ist im Verlauf eine Ganzhirnbestrahlung erforderlich, um einen Befall des Gehirns und der Hirnhäute zu verhindern bzw. zu therapieren.

Vor Stammzell- bzw. Knochenmarktransplantationen ist je nach Protokoll neben einer Hochdosischemotherapie auch eine Ganzkörperbestrahlung notwendig. Ziel der Bestrahlung ist die Abtötung der Leukämie- oder Lymphomzellen sowie die Zerstörung des eigenen Immunsystems und Knochenmarks, um ein Wachsen der neuen Spenderzellen zu ermöglichen.


Lymphome

Abbildung: Computertomographie vor und nach Strahlentherapie bei einem Lymphombefall im Mediastinum (Mttelfellraum)