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Lungenkarzinome

Das Lungen- oder Bronchialkarzinom gehört zu den häufigeren Krebserkrankungen in Deutschland. Es geht von den Bronchien oder dem Lungengewebe aus.

Neben der Operation und der Systemtherapie (Chemo- und/oder Antikörpertherapie) stellt die Strahlentherapie die dritte Säule in der Therapie des Lungenkarzinoms dar. Je nach Ausdehnung der Erkrankung reicht das Behandlungsspektrum von einer Strahlenchemotherapie über eine alleinige Radiotherapie bis hin zur Bestrahlung bei lokalen Beschwerden im metastasierten Stadium. Durch die routinemäßige Anwendung der Intensitätsmodulation  sowie der „Image–Guidance“ ist in unserer Klinik die optimale strahlentherapeutische Behandlung mit strenger Schonung des umliegenden Normalgewebes Standard. Diese modernen Techniken erlauben, die Nebenwirkungen der Therapie an der Lunge, Speiseröhre und am Herzen drastisch zu senken. Ebenfalls ist die hochpräzise stereotaktische Bestrahlung kleiner Lungenkarzinome bestens etabliert.

Bei einem Tumor, der innerhalb eines Bronchus lokalisiert ist bzw. diesen verengt, gelingt es, durch eine intrabronchiale Brachytherapie eine hohe Dosis im Tumorbereich zu erreichen und so eine komplette Verlegung zu verhindern.

Das individuelle Konzept für jeden Patienten wird gemeinsam mit den Kollegen der Thoraxchirurgie, Pneumologie und internistischen Onkologie im Rahmen der interdisziplinären Tumorboards abgestimmt.

 

Über die Einzelheiten der Therapie werden Sie im persönlichen Gespräch individuell beraten.


Lungenstereotaxie_1

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Abbildung: Zielvolumen und Dosisverteilung bei der stereotaktischen ablativen Radiotherapie