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Kopf-Hals-Karzinome

Zu den Kopf-Hals-Tumoren zählen bösartige Neubildungen der Mundhöhle, des Rachens (Pharynxkarzinom), des Kehlkopfes (Larynxkarzinom), der Nase sowie der Nasennebenhöhlen.

Die Strahlentherapie wird zum Einen nach einer operativen Entfernung des Tumors durchgeführt, wenn ein erhöhtes Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung besteht. Je nach Risikoprofil werden dann eine alleinige postoperative Strahlentherapie oder eine kombinierte Strahlenchemotherapie (Radiochemotherapie) eingesetzt.

Zum Anderen stellt die alleinige Radiochemotherapie eine sinnvolle, gleichwertige und in manchen Fällen sogar bessere Alternative zur Operation dar, da auf diese Weise z. B. beim Kehlkopf-Karzinom der Erhalt des Kehlkopfs und somit der Stimme ermöglicht werden.

Die technischen Entwicklungen der letzten Jahre erlauben zudem, die Bestrahlungsdosis  mittels IMRT/VMAT und IGRT optimiert zu verteilen, so dass kritische Organe (z.B. Speicheldrüsen) geschont werden können.

Das individuell beste Konzept für jeden Patienten wird gemeinsam mit den Kollegen der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde bzw. der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und der Onkologie in einer gemeinsamen Konferenz (Tumorboard) abgestimmt.

 

Über die Einzelheiten der Therapie werden Sie im persönlichen Gespräch individuell beraten.


Speicheldrüsen

Abbildung: Dosisverteilung mit Schonung der Speicheldrüsen beidseits bei einem voroperierten lokal fortgeschrittenen Oropharynxkarzinom.