Hauttumoren

Unter dem Begriff Hautkrebs werden bösartige Erkrankungen der Haut zusammengefasst, die in vielfältigen Erscheinungsformen auftreten. Unterschieden werden der sogenannte schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) und der helle Hautkrebs. Zu Letzterem zählen das Basalzellkarzinom (syn. Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom der Haut (syn. Spinaliom / Plattenepithelkarzinom).

Eine Strahlentherapie wird bei gewissen Risikokonstellationen nach der Operation eines Hauttumors oder bei Inoperabilität durchgeführt. Dabei bietet unsere Klinik verschiedene strahlentherapeutische Techniken an (perkutane  d.h. Bestrahlung „von außen“, Brachytherapie, Stereotaxie). Das jeweilige individuelle Behandlungskonzept für jeden Patienten wird im Rahmen sog. Tumorboards interdisziplinär abgestimmt.

Zu den eher selteneren Formen der Hauttumoren gehören die Merkelzellkarzinome, Kaposi-Sarkome und die Lymphome der Haut (z.B. Mycosis fungoides). In diesen Fällen erfolgt die Strahlentherapie entweder lokal begrenzt oder bei generalisiertem Befall als Ganzhautbestrahlung. Im metastasierten Stadium dient die Strahlentherapie derVerbesserung der Lebensqualität, z. B. durch Schmerzreduktion bei Knochenmetastasen.

 

Über die Einzelheiten der Therapie werden Sie im persönlichen Gespräch individuell beraten.