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Klinik und Poliklinik für Radiologie
Röntgen

Röntgen
Die auf der Entdeckung der Röntgenstrahlung von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 beruhende konventionelle Röntgendiagnostik stellt die Basis des klinischen Fachs Radiologie dar und gehört nach wie vor zu den am häufigsten durchgeführten bildgebenden Untersuchungen.
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Bereichsleitung Röntgen

Bereichsleitung

Dr. Frederik Strobl, Oberarzt
Tel.:     +49 89 4400-73620
Funk:    123-3862
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Röntgenuntersuchung

Die Röntgendiagnostik nutzt die Tatsache, dass unterschiedlich dichte Gewebe des menschlichen Körpers Röntgenstrahlen unterschiedlich stark absorbieren und diese Unterschiede in Form von verschiedenen Helligkeitsstufen abgebildet werden können. Dabei bietet die schnell verfügbare und in der Regel strahlungsarme Röntgendiagnostik bei einer Vielzahl von  Beschwerden eine erste Einschätzung des Schweregrades und eine Grundlage zur Planung weiterer Diagnostik und Therapie.
In unserer Klinik bilden wir das gesamte Spektrum der konventionellen Radiologie mit modernster Technik ab. Hierzu zählen beispielsweise

 

Röntgen Thorax zur Abklärung von Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung, Pneumothorax und Tumorleiden sowie bei Herz-Kreislauferkrankungen
Röntgen Abdomen bei Notfällen im Bereich des Abdomens wie einem Darmverschluss oder Organperforationen
Röntgen des gesamten Bewegungsapparats z.B. bei Arthrose, Tumoren, kinderorthopädischen Erkrankungen oder Verdacht auf Knochenbrüche
Knochendichtebestimmungen (DXA) bei Osteoporose
Röntgen der Nasennebenhöhlen und Zahnstatus (Orthopantomogramm)



 

Röntgen

 



EOS/3D-Röntgen

Im Bereich des orthopädischen Röntgens ist in unserer Klinik am Standort Großhadern ein hochmodernes EOS-System für dosissparende Ganzkörperaufnahmen in Betrieb. Dieses System ermöglicht auf dem modernsten Stand der Technik Röntgenaufnahmen von ganzen Körperregionen mit minimaler Strahlenbelastung zu erstellen. Mit zwei senkrecht zueinander stehenden Röntgenröhren werden gleichzeitig Aufnahmen von vorne, als auch von der Seite des Patienten angefertigt. Mittels spezieller Software können aus den Daten bei Bedarf auch dreidimensionale Bilder erstellt werden. Ein besonderer Vorteil ist die Aufnahme des Patienten in seiner natürlichen Körperhaltung im stehen, welche insbesondere zur Beurteilung von Beinachsen oder Fehlhaltungen der Wirbelsäule (z.B. Skoliose) von großem Wert sind. Dabei ist die Strahlendosis stark reduziert, so fällt für die Darstellung der Wirbelsäulenganzaufnahme nur etwa eine Strahlendosis an, die der natürlichen Erdstrahlung von einer Woche entspricht. Der Ablauf einer Untersuchung ist einfach und dauert meist nur wenige Sekunden.

EOS

Durchleuchtung

Durchleuchtungsuntersuchungen oder Direktradiographien dienen dazu, statische oder insbesondere dynamische Prozesse (Schluckakt, Passage von Flüssigkeiten, Brei oder festen Nahrungsbestandteilen im Magen-Darm-Trakt, Veränderungen des Durchmessers der Luftröhre währenden des Atmens, Verteilung von Kontrastmittel in Gelenkshöhlen, Darstellung des Spinalkanals mit Kontrastmittel, Darstellung des Abflusses von Kontrastmittel über Drainagen) mittels Röntgenstrahlen mit oder ohne Kontrastmittel zu untersuchen. Veränderungen während dieser Prozesse können detailliert dargestellt und krankhafte Veränderungen diagnostiziert werden. Die Durchleuchtungen warden am Standort Großhadern mit einem hochmodernen und strahlensparenden Siemens Artis Zee® durchgeführt.
 
Folgende Untersuchungen werden von uns in der täglichen Routine durchgeführt und angeboten:

1. Videofluoroskopie / Videokinematographie des Schluckakts

Ausgeprägte Schluckstörungen können schwere Komplikationen wie Lungenentzündungen durch Aspiration von Nahrung oder Flüssigkeiten zur Folge haben. Aus diesem Grund ist die Untersuchung des Schluckakts von besonderer Bedeutung. Hierbei wird Kontrastmittel in verschiedenen Konsistenzen (flüssig, musig, breiig, fest) oral verabreicht und der Schluckakt mittels Röntgendurchleuchtung aus verschiedenen Blickwinkeln aufgezeichnet. Beispiele für Erkrankungen mit verändertem Schluckakt sind im Folgenden aufgeführt. Nach Schlaganfällen kommt es häufig zu Schluckstörungen, die zu relevanten Beeinträchtigungen in der Lebensqualität der Patienten führen. Durch ein schnelles Erkennen der Problematik mittels Videofluoroskopie und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Sprachtherapie kann die Schluckstörung behandelt werden.
Weitere Ursachen können neuromuskuläre Erkrankungen (z.B. Myasthenia gravis), neurodegenerative Erkrankungen (M. Parkinson, amyotrophe Lateralsklerose), Tumorerkrankungen mit ausgedehnten operativen Eingriffen oder Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich und Aussackungen im Bereich des Schlunds (Zenker-Divertikel) sein. Für die Diagnostik von Schluckstörungen mittels Videofluoroskopie besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen der Neurologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Sprachtherapie.

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Videofluoroskopie des Schluckaktes

2. Ösophagusbreischluck (Passage im Bereich der Speiseröhre, des Magens und des Duodenums)

Die Passage Nahrungsbestandteilen im Bereich der Speiseröhre, des Übergangs in den Magen und die Entleerung aus dem Magen in den Dünndarm kann bei verschiedenen Erkrankungen oder nach verschiedenen Operationen verändert sein. Um solche Veränderungen zu erkennen eignet sich eine Ösophagus-Breischluck Untersuchung. Hierbei wird Kontrastmittel oral verabreicht und dessen Passage im Bereich der Speiseröhre, des Übergangs zum Magen (ösophagogastraler Übergang), im Magen selbst und in den Zwöffingerdarm (Duodenum) untersucht. Veränderungen in diesem Bereich können zum Beispiel im Rahmen einer krankhaften Verengung des unteren Speiseröhrenschließmuskels bei der Achalasie, bei Zwerchfellbrüchen (axiale Hiatushernie), bei Tumorerkrankungen, aber auch bei Veränderungen nach operativen Eingriffen im Bereich der Speiseröhre, des Magens oder Dünndarms auftreten. Durch die Untersuchung der Veränderungen in der Durchleuchtung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen der Chirurgie und Gastroenterologie kann ein geeignetes Therapiekonzept für unsere Patienten gefunden werden.

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Ösophagusbreischluck



3. Darstellung des abführenden Schenkels bei Patienten mit Ileostoma oder Colostoma (Anus praeter)

Bei chirurgischen Eingriffen in der Bauchhöhle (z.B. bei Tumorerkrankungen, M. Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis) muss häufig ein künstlicher Darmausgang (Ileostoma oder Colostoma) geschaffen werden, der nach einiger Zeit der Heilung wieder zurückverlagert werden kann. Um eine solche Rückverlagerung durchführen zu können, muss der abführende Darmabschnitt auf Durchgängigkeit und Dichtigkeit überprüft werden. Hierzu eignet sich eine Durchleuchtungsuntersuchung mit Sondierung des abführenden Schenkels mit einem weichen Silikon-Ballonkatheter und der Verabreichung von Kontrastmittel über diesen Katheter. Engstellen oder Undichtigkeiten können so rechtzeitig erkannt und behoben werden. Die Untersuchung wird in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Chirurgie durchgeführt.

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Abführender Schenkel

 

4. Trachea Saug-Press-Versuch (Durchleuchtung mit Untersuchung der Luftröhre)

Die Luftröhre kann (z.B. bei großer Struma) von außen eingeengt oder nach langer Beatmung auf der Intensivstation geschädigt und dadurch instabil werden (Tracheomalazie). Diese Veränderungen können mit einer Durchleuchtungsuntersuchung unter erhöhtem Atemwegswiderstand (Atmung durch einen Strohhalm) mit Aufnahmen beim Einatmen („saugen“) und Ausatmen („pressen“) untersucht und quantifiziert werden.

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Bildunterschrift; noch kein passendes Bild vorhanden



5. Arthrographien (Darstellung von Gelenkshöhlen mit Kontrastmittel)

Bei Verdacht auf Schädigungen von Gelenken (Kniegelenk, Hüftgelenk, Schultergelenk, Ellenbogengelenk, Handgelenk) kann eine Arthrographie zur detaillierten Darstellung des Gelenkspalts hilfreich sein. Hierzu wird das Gelenk unter Durchleuchtung punktiert und Kontrastmittel (Mischung aus Röntgen- und Magnetresonanzkontrastmittel) injiziert. Die Verteilung des Kontrastmittels in der Gelenkshöhle kann unter Durchleuchtung direkt visualisiert werden. Zur detaillierten Untersuchung des Gelenks erfolgt im Anschluss eine Untersuchung im Kernspintomographen oder mittels Computertomographie.

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Bildunterschrift; noch kein passendes Bild vorhanden

 

6. Myelographien, intrathekale Chemotherapien

Die Darstellung des Spinalkanals durch Kontrastmittel unter Durchleuchtung wird verwendet, um möglicherweise hochgradige Engstellen (Spinalkanalstenosen oder Engstellen der Neuroforamina) oder Nervenwasser-Leckagen (Liquorfisteln) nach Operationen zu untersuchen. Hierzu wird Kontrastmittel in den Spinalkanal (intrathekal) verabreicht. Diese Untersuchungen erfolgen in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Orthopädie. Bei einem Tumorleiden kann es hilfreich und notwendig sein, Chemotherapeutika in den Rückenmarkskanal zu injizieren, was ebenfalls mit Hilfe der Durchleuchtung/Direktradiographie möglich ist.

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Myelographie



7. Besondere Untersuchungen (Fisteldarstellungen, Drainagendarstellungen)

Spezielle Untersuchungen zum Auffinden von Leckagen (Fisteln) mit Hilfe der Endoskopie oder zur Darstellung des Abflusses von bspw. Galleflüssigkeit bei Gallendrainage nach außen werden zusammen mit den behandelnden Kollegen der Gastroenterologie oder Chirurgie durchgeführt. Somit lassen sich auch unübersichtliche anatomische Befunde (bspw. nach komplizierten Operationen) richtig interpretieren. Auf diese Weise kann das richtige Therapiekonzept für den Patienten gefunden werden.

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Drainagedarstellung




 
 

 

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27. Interdisziplinärer CEUS Workshop: Gefäß- und Abdomensonographie

19.-21.11.2018 ab 09:00 Uhr, Hörsaal 8, Campus Großhadern

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