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Klinik und Poliklinik für Radiologie

Röntgen

Computertomographie (CT)
Die Computertomographie (CT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das auf der Anwendung von Röntgenstrahlung basiert. Der Patient liegt entspannt auf einer Untersuchungsliege und wird durch einen Ring von Detektoren bewegt. Die Untersuchung dauert lediglich Sekunden bis wenige Minuten. Aus den Schwächungsprofilen der Röntgenstrahlen werden mit Hochleistungscomputern 3D-Bilddatensätze berechnet. Auf diese Weise können alle Organe des Körpers dargestellt und selbst kleinste krankhafte Veränderungen erkannt werden.
Bereichsleitung & Kontakt
Kazmierczak Philipp  - RAD_1116

Computertomographie (CT)

Bereichsleitung / Ansprechpartner

OA Dr. med. Philipp Kazmierczak
Tel.:   +49 89 4400-73620
Funk:  123-3860
Email: Philipp.Kazmierczak@med.uni-muenchen.de

Anmeldung für eine Computertomographie

Marchioninistr. 15
81377 München
Tel.: 089/4400-73658

Klinischer Einsatzbereich

Die CT ist eines der am häufigsten eingesetzten und am schnellsten verfügbaren bildgebenden Verfahren. Im klinischen Alltag ist die CT unverzichtbarer Bestandteil der Diagnostik und minimal-invasiven Behandlung bei zahlreichen Erkrankungen.

Einsatzschwerpunkte der CT sind insbesondere:

  •     Tumorerkrankungen
  •     Herz- und Gefäßerkrankungen
  •     Lungenerkrankungen
  •     Notfalldiagnostik
  •     Neurologische Bildgebung
  •     Skelettbildgebung
  •     Dual-Energy-Bildgebung

Röntgen

 

Untersuchungsablauf
Die Computertomographie ist heute eine der wichtigsten bildgebenden Verfahren zur Darstellung von Krankheitsprozessen. Die Computertomographie hat besonders in der Intensivmedizin und bei ernsthaft erkrankten Patienten eine sehr wichtige Rolle eingenommen. Sie ist zudem die wichtigste Methode in der Notfalldiagnostik, z.B. zur schnellen Darstellung von Blutungen des Gehirns oder anderen Körperabschnitten. Auch Entzündungen, wie Eiteransammlungen (Abszess) oder Entzündungen z.B. der Lunge können frühzeitig und zuverlässig mit der Computertomographie nachgewiesen werden. Ebenso bietet die Computertomographie heute gute Möglichkeiten, das Herz [s. Abschnitt Herz-CT] zu untersuchen. Auch die Darstellung von Gefäßen oder von Gefäßverengungen der Arterien oder die Darstellung von Blutgerinseln in Venen ist mit der Computertomographie in ausgezeichneter Weise möglich. Zum Nachweis oder zum Ausschluß eines Tumors ist die Computertomographie in hervorragender Weise geeignet. Es können hierbei Tumore im Bereich des Kopfes, der Wirbelsäule, des Brustraumes und des Bauchraumes sowie im Bereich der Extremitäten dargestellt werden. Eine häufige Fragestellung ist die Darstellung oder der Ausschluss von vergrößerten Lymphknoten. Die Knochendichte kann ebenfalls sehr genau durch die Computertomographie bestimmt werden.

Indikation
Absolute Kontraindikationen zur Computertomographie bestehen nicht. Schwangere sollten allerdings nur in seltenen Ausnahmefällen unter einer sehr strengen Indikationsstellung untersucht werden. Vorsichtsmaßnahmen können erforderlich sein bei vorbestehenden Allergien, einer Überfunktion der Schilddrüse, Nierenerkrankungen oder bei der Einnahme von einigen Medikamenten. Bei bekannter Kontrastmittelallergie ist die Indikation zur Untersuchung unter sorgfältigem Abwägen zu treffen; gegebenenfalls ist auch eine CT Untersuchung mit Verzicht auf intravenöse Kontrastmitelgabe zu diskutieren.
Kontraindikation
Täglich erfolgt am Institut für Klinische Radiologie bei mehr als 100 Patienten eine Kontrastmittelinjektion in eine Vene, ernste unerwünschte Wirkungen treten hierbei nur sehr selten auf. Während des Einspritzens des Kontrastmittels in die Vene spürt der Patient nicht selten ein deutliches Wärmegefühl, das in allen Bereichen seines Körpers bemerkbar sein kann. Dieses zum Teil etwas unangenehme Gefühl besteht aber nur für die kurze Zeitdauer der Injektion und vergeht nach einigen Sekunden von alleine. Ernste Nebenwirkungen im Rahmen einer solchen Kontrastmittelgabe sind extrem selten. Grundsätzlich können aber Nebenwirkungen auftreten, bis hin zu schweren Kontrastmittelreaktionen. Eine Unverträglichkeitsreaktion kann sich durch Übelkeit und Erbrechen bemerkbar machen. Allergische Reaktionen können zu Hautausschlag, Juckreiz, aber auch zu Atemnot und zu Kreislaufreaktionen führen. Diese schweren Kontrastmittelnebenwirkungen sind eine extreme Seltenheit, müssen dann aber gegebenenfalls auch mit intensivmedizinischen Maßnahmen behandelt werden. Eine vorbestehende Neigung zu Allergien oder bereits durchgemachte allergische Zustände können das Risiko für eine Kontrastmittelnebenwirkung erhöhen. In diesen Fällen geben wir unseren Patienten als Vorsichtsmaßnahme entsprechende antiallergische Medikamente – eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr ist dann am Tag der Untersuchung nicht mehr möglich. Sollte eine Allergie bekannt sein, so sagen Sie dies bitte ebenfalls vor der Untersuchung. Auch eine vorbestehende Nierenerkrankung oder die Einnahme von Medikamenten zur Blutzuckersenkung sollten vor einer Kontrastmittelgabe mitgeteilt werden. Selten kann es bei vorab bestehenden Störungen zur Verschlechterung (bis hin zum Versagen) der Nierentätigkeit kommen. In den meisten Fällen sind diese Störungen durch Infusionen behandelbar. In Einzelfällen kann bei Nierenschaden auch eine lebenslange Dialysebehandlung nötig werden. In dem verabreichten Röntgenkontrastmittel ist eine verhältnismäßig große Menge an Jod gebunden. Dies kann bei vorbestehender Schilddrüsenüberfunktion eine vermehrte Produktion von Schilddrüsenhormonen auslösen. Sollte eine solche Schilddrüsenüberfunktion bekannt sein, sagen Sie dies bitte vor der Untersuchung.
Nebenwirkungen und Komplikationen
Die Computertomographie ist ein Röntgenverfahren, d.h. obwohl die Bilder mit Hilfe eines Computers errechnet werden, werden die Daten für diese Aufnahmen mit Röntgenstrahlen erzeugt. Die Computertomographie bietet im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgenaufnahme in praktisch allen Bereichen ihrer Anwendung eine erheblich höhere Aussagekraft als vergleichbare Röntgenbilder. Dieser erheblich höhere diagnostische Zugewinn muss mit einer höheren Strahlenexposition „erkauft“ werden.
Strahlenbelastung
Der Patient wird zur Vorbereitung der Untersuchung anhand eines Aufklärungsbogens u.a. über die intravenöse Kontrastmittelgabe aufgeklärt. In der Regel wird hierzu Kontrastmittel über eine Vene in das Blutgefäßsystem injiziert. Für Untersuchungen des Magens oder Dünndarms erhält der Patient unter Umständen vor der Untersuchung eine Flüssigkeit, die langsam getrunken werden soll. Für spezielle Fragestellungen stehen auch unterschiedliche Kontrastmittel für die Kontrastierung des Dickdarms zur Verfügung, das über ein Darmrohr eingegeben wird.
Geräteausstattung
Geräte der neuesten Generation ermöglichen Diagnostik und Therapie auf höchstem Niveau. Sämtliche aktuelle Techniken zur Reduktion der Strahlenexposition gewährleisten neben optimaler Bildqualität und großer diagnostischer Genauigkeit ein höchstmögliches Maß an Patientensicherheit.   
  •     SOMATOM Force (Siemens Healthineers)
  •     SOMATOM Definition Flash (Siemens Healthineers)
  •     SOMATOM Definition Edge (Siemens Healthineers)
  •     SOMATOM Definition AS+ (Siemens Healthineers)
  •     SOMATOM Definition AS (Siemens Healthineers)
  •     Discovery 750 HD (GE Healthcare)
  •     Optima 660 (GE Healthcare)
 
 

 

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8-16 Uhr: 089-4400-73274

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