PRONIA-STUDIE

PRONIA - Personalized Prognostic Tools for Early Psychosis Management ist ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel die Früherkennung von psychotischen Erkrankungen erheblich zu verbessern. Dabei steht die Entwicklung eines leicht zugänglichen prognostischen Services für die Früherkennung im Mittelpunkt. Das dafür erstellte Prognosesystem basiert auf der Erfassung von Biomarkern mithilfe von bildgebenden Verfahren und weiteren Datenerhebungen.

PRONIA als ein professionelles, motiviertes und internationales Team entwickelt Computermodelle, welche das Risiko für Psychoseentstehung einschätzen können. Diese Verfahren sollen in Zukunft ÄrztInnen und PsychologInnen dabei unterstützen, den Krankheitsverlauf besser einzuschätzen und entsprechend zu behandeln. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter PRONIA.

PRONIA-Früherkennung
Klinikum der Universität München
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Nussbaumstraße 7
80336 München

Telefon: 089/4400-55866


PNKT-STUDIE

PNKT - Personalisiertes Neuro-Kognitives Training bei Depression und Psychose (u.a. im sog. Hoch-Risiko-Stadium) ist ein Projekt, in dem Forscher sich mit der Entwicklung personalisierter neurokognitiver Therapien beschäftigen, die auf einer individualisierten Stratifizierung des Risikos für Psychose und einem beeinträchtigten Funktionsniveau basiert sind.

Neben den typischen Symptomen der affektiven und nicht-affektiven Psychose leiden betroffene PatientInnen regelhaft an kognitiven Beeinträchtigungen. Defizite in kognitiven Fähigkeiten bei PatientInnen mit Psychosen stehen in engem Zusammenhang mit deren Lebensqualität und stellen daher einen besonderen Fokus in der Rehabilitation der Betroffenen dar. Bisher wurde gezeigt, dass Computer-gestütztes neurokognitives Training erfolgreich eingesetzt werden kann, um diese kognitive Defizite zu verringern und gleichzeitig das psychosoziale Funktionsniveau der PatientInnen zu verbessern. Allerdings zeigen frühere Studien, dass nur Subpopulation dieser PatientInnen ein zufriedenstellendes Ansprechen auf das kognitive Training bieten. Ein Ziel der Studie ist es daher, eine Vorhersage über das positive Ansprechen auf diese Maßnahme zu treffen, um kognitives Training jenen PatientInnen anzubieten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit davon profitieren werden.

In Rahmen der PNKT-Studie nehmen PatientInnen an einer ausführlichen klinischen, neuro-kognitiven und Bildgebungs-Erhebung teil, gefolgt von einem mehrwöchigen Computer-gestützten kognitiven Training. Die Studienteilnahme wird durch eine Nachuntersuchung beendet. Auf Basis multivariater Musteranalysen soll schließlich nachvollzogen werden, anhand welcher Datenmuster sich am besten vorhersagen lässt, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Patient/eine Patientin von dem kognitiven Training profitieren wird.

Kontakt

Telefon: 089/440053447

E-Mail: Shalaila.Haas@med.uni-muenchen.de

PRONIA-Früherkennung

PNKT Studie

Klinikum der Universität München
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Nussbaumstraße 7
80336 München


CIP-STUDIE

Das Hauptziel unserer Forschung ist es, Modelle zu entwickeln, die PatientInnen und medizinisches Fachpersonal dabei unterstützen, psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, bipolare Störungen oder Psychosen besser zu erkennen, zu behandeln und zu verstehen.

Durch den Einsatz neuartiger statistischer Ansätze wie maschinelles Lernen oder „Computational Modeling“ können wir verschiedene Datenmodalitäten wie klinische, neurokognitive und Bildgebungs-Daten aus großen Kohorten (z.B. PRONIA) kombinieren, um Diagnosen vorherzusagen, Risikofaktoren zu quantifizieren oder Behandlungen auf individueller Ebene auszuwählen.

Darüber hinaus untersuchen wir, in einem kürzlich begonnenen Längsschnitt mit multimodaler Bildgebung, die Auswirkungen des Cannabis-Missbrauchs auf das Risiko, psychotische Störungen zu entwickeln. Parallel dazu werden computergestützte Modellierungsansätze eingesetzt, um Verhaltensdaten darzustellen und Bildgebungs-Daten mithilfe biologisch realistischer Modelle zu simulieren.

Kontakt

Telefon: 089/440055866

E-Mail: nora.penzel@med.uni-muenchen.de

PRONIA-Früherkennung

CIP Studie
Klinikum der Universität München
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Nussbaumstraße 7
80336 München


TYPIA-STUDIE

TYPIA ist eine DFG-geförderte bizentrische Studie, die an der Universität Bonn und dem Klinikum der LMU München durchgeführt wird. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, weshalb nicht alle Menschen mit einem hoch ausgeprägten schizotypen Persönlichkeitsmerkmal an einer Psychose erkranken beziehungsweise welche Faktoren in diesem Kollektiv vor der Entwicklung einer Psychose schützen.

Die Fragestellung basiert auf Beobachtungen vereinzelter Symptome sowie attenuierter Traits in der Allgemeinbevölkerung, die sich entsprechend der in der Literatur akzeptierten Annahme einer nicht-binären Verteilung des Phänotyps der psychotischen Krankheiten, sondern eines  Kontinuums zwischen den Allgemein- und Patientenpopulationen verhalten.

Im Rahmen von TYPIA werden ProbandInnen mit hohen positiven oder negativen Schizotypie Merkmalen, KontrollprobandInnen mit niedrigen Schizotypie-Merkmalen und PatientInnen, die in den letzten drei Jahren erstmals an einer Psychose erkrankt sind, untersucht. Das Altersspektrum für alle Gruppen liegt zwischen 18 und 40 Jahren. Die Teilnahme beinhaltet Untersuchungen zu Persönlichkeit, Kognition, DNA, ein klinisches Interview sowie Aufnahmen der Hirnstruktur und Funktion mittels Magnetresonanztomographie (MRT).

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an der TYPIA-Studie haben, freuen wir uns, wenn Sie sich ca. 5 Minuten nehmen können, um den Persönlichkeitsfragebogen auf unserer Homepage auszufüllen.

Sofern Sie unsere Einschlusskriterien erfüllen, kontaktieren wir Sie zeitnahe per E-Mail. Ihre Daten werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Eine Aufwandsentschädigung sowie die Fahrtkostenerstattung ist vorgesehen.

Kontakt: ​

Maria F. Urquijo

E-Mail:    typia.muenchen@gmail.com / maria.urquijo@med.uni-muenchen.de

Telefon:  +49(0)89/ 4400 55610