Unsere Projekte

PRONIA-STUDIE

PRONIA - Personalized Prognostic Tools for Early Psychosis Management ist ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel die Früherkennung von psychotischen Erkrankungen erheblich zu verbessern. 

PRONIA als ein professionelles, motiviertes und internationales Team entwickelt Computermodelle, welche das Risiko für Psychoseentstehung einschätzen können. Dabei steht die Entwicklung eines leicht zugänglichen prognostischen Services für die Früherkennung im Mittelpunkt.


PNKT-STUDIE

PNKT - Personalisiertes Neuro-Kognitives Training bei Depression und Psychose (u.a. im sog. Hoch-Risiko-Stadium) ist ein Projekt, in dem Forscher sich mit der Entwicklung personalisierter neurokognitiver Therapien beschäftigen, die auf einer individualisierten Stratifizierung des Risikos für Psychose und einem beeinträchtigten Funktionsniveau basiert sind.

In Rahmen der PNKT-Studie nehmen PatientInnen an einer ausführlichen klinischen, neuro-kognitiven und Bildgebungs-Erhebung teil, gefolgt von einem mehrwöchigen Computer-gestützten kognitiven Training. 


CIP-STUDIE

CIP – Cannabis-induced psychosis -  ist eine DFG-geförderte Studie mit dem Ziel frühzeitig Individuen mit Cannabis-induzierter Psychose zu identifizieren und im Rahmen einer longitudinalen Bildgebungsstudie herauszufinden, bei welchen Betroffenen die psychotischen Symptome nach Abstinenz rasch remittieren und welche Betroffenen vermutlich eine dauerhafte Form der Psychosen entwickeln.

In der CIP-Studie werden Patienten mit Cannabis-induzierter Psychose neben einer klinischen und neuropsychologischen Testung an Hand struktureller, funktioneller sowie molekularer Bildgebung zu einer Baseline- und einer Verlaufskontrolle nach 9 Monaten untersucht. Die Daten werden mittels multivariater Musteranalyse ausgewertet um Hirnmuster zu identifizieren, die mit klinischen und neuropsychologischen Variablen im Zusammenhang stehen.


TYPIA-STUDIE

TYPIA ist eine DFG-geförderte bizentrische Studie, die an der Universität Bonn und dem Klinikum der LMU München durchgeführt wird. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, weshalb nicht alle Menschen mit einem hoch ausgeprägten schizotypen Persönlichkeitsmerkmal an einer Psychose erkranken beziehungsweise welche Faktoren in diesem Kollektiv vor der Entwicklung einer Psychose schützen.

Im Rahmen von TYPIA werden ProbandInnen mit hohen positiven oder negativen Schizotypie Merkmalen, KontrollprobandInnen mit niedrigen Schizotypie-Merkmalen und PatientInnen, die in den letzten drei Jahren erstmals an einer Psychose erkrankt sind, untersucht. 

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