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Psychotherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie ist ein weit verbreitetes Psychotherapieverfahren  zur Behandlung psychischer Erkrankungen. Sie soll die Art und Weise, wie ein Mensch denkt, fühlt und handelt positiv verändern. Ihre hohe Wirksamkeit konnte in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.


Für welche Patienten ist sie geeignet?

Die kognitive Verhaltenstherapie eignet sich zur Behandlung von vielen verschiedenen psychischen Störungen und Problemen.
Bei der Entstehung von Depressionen werden z.B. eine Reihe von charakteristischen Denk- und Verhaltensmustern angenommen, die gemeinsam mit schweren Belastungssituationen zu den entsprechenden Symptomen führen. Aber auch Angst- Zwangs- oder substanzbezogene Störungen können erfolgreich mit der kognitiven Verhaltenstherapie behandelt werden.

Was passiert dabei?

Vertreter dieser Therapieschule gehen davon aus, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens durch persönliche Erfahrungen für ihn typische Verhaltensmuster, Einstellungen und emotionale Reaktionsweisen erlernt. Manchmal können diese krank machen:

„Ich bin zu dick“. „Ich bin zu hässlich“. „Ich bin nicht liebenswert“. „Ich funktioniere nie“. „Ich bin nicht klug genug“. „Männer sollten… Frauen sollten…“. Dies sind nur einige Beispiele für erlernte Grundüberzeugungen.

Der Patient erkennt die ungünstigen Denkmuster und Verallgemeinerungen mithilfe seines Therapeuten und verändert sie mit seiner Unterstützung. Er leitet den Patienten z. B. dazu an:

  • Sich selbst zu beobachten,
  • Seine Beschwerden als Symptome einer Erkrankung zu erkennen, die heutzutage mir psychotherapeutischen und medizinischen Methoden gut zu behandeln sind
  • Probleme zu identifizieren,
  • individuelle Blockaden zu erkennen,
  • Alternativen zu entwickeln und auszuprobieren oder
  • Denk- und Verhaltensmuster neu zu bewerten.


Durch diese gemeinsame Arbeit von Patient und Therapeut lassen sich die Symptome der Erkrankung positiv beeinflussen.