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Elektroenzephalographie (EEG)

Was ist es?

Bei diesem Verfahren werden die „Hirnströme“ des Patienten über Elektroden gemessen. Damit können Funktionsstörungen des Gehirns erkannt und in beschränktem Umfang Aussagen über mögliche Erkrankungen des Gehirns oder auch (Neben-)Wirkungen von Medikamenten getroffen werden.

Für wen ist es geeignet?

Für alle Patienten. Eine EEG wird grundsätzlich bei der Aufnahmeuntersuchung in unserer Klinik abgeleitet. Im weiteren Verlauf einer psychopharmakologischen Behandlung dient es der frühzeitigen Erfassung von Veränderungen, die sich in seltenen Fällen durch eine medikamentöse Behandlung ergeben können.

Was passiert dabei?

Der Patient sitzt bei dieser Untersuchung in einem bequemen Sessel. Man legt ihm einige Elektroden auf die Kopfhaut, dann schließt er die Augen. Jetzt wird die elektrische Hirnaktivität („Hirnströme“) über die Elektroden abgeleitet und von einem Computer registriert. Während dieser Untersuchung fordert man den Patienten mehrfach auf, die Augen kurz zu öffnen und wieder zu schließen. Gegen Ende soll er ca. vier Minuten lang tief und gleichmäßig atmen (hyperventilieren). Dies erlaubt Rückschlüsse auf die Reaktionsweise und Belastbarkeit des Gehirns. Bei speziellen Fragestellungen können auch für ca. vier Minuten Flimmerlicht (Fotostimulation) eingesetzt oder über Kopfhörer unterschiedliche Signaltöne zugespielt werden, um die Reaktionen des Gehirns auf diese Ereignisse zu untersuchen.

Eine EEG ist nebenwirkungsarm und für den Patienten nicht belastend. Die Untersuchung dauert etwa 40 bis 60 Minuten.