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Arbeitsgruppe Psychotherapieforschung

Schwerpunkte:

  • Interpersonelles Erleben und Verhalten / Experimentelle Psychopathologie / Psychotherapie  komplexer affektiver Erkrankungen (chronische Depression, Borderline Persönlichkeitsstörung, Traumafolgestörungen)
  • Sozialer Ausschluss / soziale Zurückweisung / Ostrazismus / soziale Konfliktlösung
  • Oxytocinsystem

Leitung:

Dr. med. Andrea Jobst, Prof. Dr. med. Frank Padberg

Co-Leitung: Dr. med.Matthias Reinhard, M.Sc. Psych, Dr. Richard Musil


Schwerpunktbeschreibung:

Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf der Psychopathologie von chronisch affektiven Erkrankungen, zu denen insbesondere die chronische Depression und die Borderline Persönlichkeitsstörung zählen. Dabei liegt unser Fokus auf den sozialen Problemen, welche diese Patienten in ihrem Alltag erleben und welche deren Lebensqualität deutlich einschränken. Unser Ziel ist es Pathomechanismen von interpersonellen Verhaltensmustern sowie von klinisch beobachtbaren Pathologien zu identifizieren und dabei den Einfluss von Erfahrungen sozialer Zurückweisung und Traumata zu untersuchen. Bei unseren Forschungsprojekten kommen insbesondere die Methoden der Experimentellen Psychopathologie zum Einsatz. Im Rahmen von Verhaltensexperimenten werden Pathomechanismen modelliert und mit Methoden der peripheren Physiologie und Neurochemie untersucht. Beispielsweise untersuchen wir den Zusammenhang von sozialem Ausschlusserleben sowie von der Fähigkeit zu sozialer Konfliktlösung und dem Oxytocinsystem. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt stellt die Untersuchung der Wirkung von Psychotherapie mit neurobiologischen Methoden dar, z.B. indem vor und nach einer Psychotherapie Veränderungen im Oxytocinsystem auf genetischer, epigenetischer und physiologischer Ebene untersucht werden.

Auch die Klärung normalpsychischer Vorgänge und deren Bedeutung für sozialpsychologische Zusammenhänge sind Inhalte unseres Forschungsgebiets.

Hauptziel unserer Forschung ist ausgehend von den Erkenntnissen aus unseren Arbeiten einerseits die Verbesserung des Verständnisses neurobiologischer Vorgänge seelischer Erkrankungen sowie andererseits die Weiterentwicklung zielgerichteter psychotherapeutischer Interventionen.


Mitarbeiter:

  • Prof. Julia Dewald-Kaufmann (Hochschule Fresenius)
  • Barbara Baron, MSc, CV_EN
  • Prof. Dr. Dipl-Psych. Nina Sarubin (Hochschule Fresenius München) CV_DE, CV_EN
  • Stephan Goerigk, MSc CV_DE, CV_EN
  • Dr. rer. nat. Fabienne Große Wentrup, Diplompsychologin
  • Doktoranden und Psychologiestudenten

Kooperation:

  • Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier (Philipps Universität Marburg)
  • Prof. Dr. Anna Buchheim (Universität Innsbruck)
  • Dr. Torsten Wüstenberg (Charité Berlin)

 

Master-Arbeiten in der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

Im Rahmen unserer laufenden Forschungsprojekte vergeben wir regelmäßig Master-Arbeitsthemen in den Bereichen soziale Interaktion, Oxytocin sowie Therapieverlaufsforschung. Ein Arbeitsplatz in der Klinik ist sichergestellt. Eine externe Betreuung der Master-Arbeit ist möglich. Dazu muss ein Antrag auf eine externe Masterarbeit gestellt werden und dieser von der Prüfungskommission genehmigt werden. Falls eine Betreuung der Master-Arbeit an der Fakultät gewünscht ist, muss diese selbstständig organisiert werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner:

Dr. med. Matthias Reinhard, M.Sc. Psych., Matthias.Reinhard@med.uni-muenchen.de

Barbara Barton, M.Sc. Psych., Barbara.Barton@med.uni-muenchen.de


Aktuelle Studien:

Für unsere Psychotherapie-Begleitstudie suchen wir derzeit gesunde Kontroll-Probanden.

Weitere Informatinen entnehmen Sie dem Flyer.