FE Mauslabor

Leitung:

Dr. rer. nat. Niels Jensen


Schwerpunkt:

Genetische Modelle psychiatrischer Risikogene, Verhaltensbiologie von Mausmodellen


Schwerpunktbeschreibung:

Eine besondere Herausforderung bei der Erforschung psychiatrischer Erkrankungen ist es, genetische und Umwelt-bedingte Risikofaktoren anhand von Tiermodellen abzubilden, um (i) Erkrankungsmechanismen zu studieren und um (ii) präklinische Therapiestudien durchführen zu können (Forward and Reverse Translational Medicine).

Im Mauslabor der Klinik für Psychiatrie verfügen wir über eine moderne Ausstattung zur Haltung verschiedener genetische Mausmodelle.

Eines der am häufigsten replizierte Risiko-Gen psychiatrischer und kognitiver Störungen beim Menschen ist der sogenannte Transkriptionsfaktor 4 (TCF4). Ein Schwerpunkt sind daher Mausmodelle für TCF4, in denen die Gendosis erhöht (gain-of-function) oder erniedrigt (loss-of-function) ist. Zu den weiteren Mausmodellen psychiatrischer Erkrankungen, die wir untersuchen, gehören beispielweise Mauslinien, bei denen Neuregulin 1 überexprimiert sowie die zirkadianen Modulatoren Sharp1 und Sharp2 gezielt ausgeschaltet wurden.

Darüberhinaus kombinieren wir auch genetische Mausmodelle mit verschiedeneren psychosozialen Stress-Bedingungen in sogenannten 2-Hit Modellen.

Im Mauslabor verfügen wir zur verhaltensbiologischen Analyse  über die apparative Ausstattung für verschiedene Tests.


Mitarbeiter:           

  • Dr. rer. nat Niels Jensen, Leitung
  • Sabine Sirch, CTA, technische Laborassistenz
  • Jessica Bly, BSc, examinierte Tierpflegerin
  • Wilma Vogel, examinierte Tierpflegerin