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Geschichte des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München

2014 Symposium zum Jubiläum der Einrichtung. Am 14./15.11.2014 feierte die Klinik für Palliativmedizin viele Jubiläen im Rahmen eines Festaktes und Symposiums:

  • 15 Jahre Palliativmedizin am Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
  • 15 Jahre Palliativmedizinischer Dienst am Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
  • 15 Jahre Christophorus Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit
  • 10 Jahre Palliativstation am Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
  • 10 Jahre Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin (IZP) am Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
  • 5 Jahre Spezialisisierte Ambulante PalliativVersorgung (SAPV) am Klinikum der Universität München
  • 1 Jahr Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München
  • Gründung der Palliativambulanz im Januar 2014

2013 wurde die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin innerhalb des Klinikums der Universität München neu errichtet mit Frau Dr. Claudia Bausewein als Klinikdirektorin.


2012 wurde der Lehrstuhl für Palliativmedizin mit Prof. Dr. Claudia Bausewein PhD MSc neu besetzt und der klinische Bereich des IZPs genauso wie Forschung und Lehre ihrer Leitung unterstellt.


2010 konnte eine weitere W2-Stiftungsprofessur für Spiritual Care eingerichtet werden, die mit Prof. Dr. Eckhard Frick SJ und Prof. Dr. Traugott Roser besetzt ist.


2009 wurde an der Katholischen Stiftungsfachhochschule eine Stiftungsprofessur für Soziale Arbeit geschaffen, auf die Prof. Dr. Maria Wasner, eine langjährige Mitarbeiterin des IZP, berufen wurde.


2008 folgte eine W2-Stiftungsprofessur der Alfred Krupp zu Bohlen Stiftung für Pädiatrische Palliativmedizin, die Prof. Dr. Monika Führer innehat. Unter der Leitung von Prof. Führer wurde das Projekt HOMe (Hospiz ohne Mauern) geschaffen, das Kinder mit unterschiedlichsten fortgeschrittenen Erkrankungen und ihre Familien zuhause betreut.


2006 wurde eine W3-Stiftungsprofessur für Palliativmedizin eingerichtet, die bis 2011 Prof. Dr. Gian Domenico Borasio innehatte.


2004 war die LMU München die erste deutsche Universität, die Palliativmedizin als Pflichtlehr- und Prüfungsfach in das Medizinstudium integriert hat.


1999 wurde am Klinikum Großhadern die Interdisziplinäre Palliativmedizinische Einrichtung unter der Leitung von PD Dr. Gian Domenico Borasio, Dr. Antje Beyer und Prof. Dr. Michael Hallek mit Unterstützung der Kliniken für Anaesthesiologie (Prof. Dr. Klaus Peter) jetzt Prof. Dr. Berndhard Zwißler, Neurologie (Prof. Dr. Thomas Brandt, jetzt Prof. Dr. Marianne Dieterich) und Onkologie (Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann) gegründet. 2001 löste Dr. Claudia Bausewein Herrn Prof. Hallek für die Medizinische Klinik III ab. Zunächst wurde ein palliativmedizinischer Dienst im Klinikum Großhadern angeboten und ab 2003 auf der Station I3 sechs Palliativbetten eröffnet.

Mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe, des Freistaats Bayern und des Klinikums wurde 2004 das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin (IZP) errichtet. Im IZP wurde die Interdisziplinäre Palliativmedizinische Einrichtung und die ebenfalls 1999 gegründete Christophorus Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit (APPH) des Christophorus Hospiz Vereins e.V. München (CHV) verbunden.

Die Leitung des IZPs unterlag einem mehrköpfigem Vorstand, bestehend aus den Ordinarien der drei Mutterkliniken, dem Geschäftsführenden Oberarzt des klinischen Bereichs des IZP und dem Ordinarius für Palliativmedizin. Vorstandsvorsitzender war von 2004 bis 2008 Prof. Dr. Klaus Peter und von 2008 bis 2012 Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann. Die Geschäftsführung unterlag zwischen 2004 und 2011 in wechselnden Abständen Prof. Gian Domenico Borasio, Dr. Claudia Bausewein, Dr. Antje Beyer und PD Dr. Stefan Lorenzl.

Der klinische Bereich des IZPs umfasst die Palliativstation L23 mit zehn Betten, den palliativmedizinischem Dienst und später das ambulante Palliativteam.