Ziele

Die Professur für Spiritual Care wurde im Juni 2010 am Lehrstuhl für Palliativmedizin des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, neu eingerichtet.

Mit der Errichtung dieser Professur wird die WHO-Definition von Palliative Care, welche die „Behandlung von Schmerzen sowie anderen Problemen körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art“ umfasst, erstmals akademisch abgebildet.

Dabei bleibt Spiritual Care nicht auf Palliative Care begrenzt. Nicht nur Palliativpatienten, sondern auch z. B. chronisch erkrankte Menschen erleben kritische Lebenssituationen, die Sinn- und spirituelle Fragen aufwerfen.

Ebenso bleibt Spiritual Care nicht auf die Perspektive verschiedener religiöser Richtungen begrenzt. Vielmehr verlangt die individuelle Situation eines jeden kranken Menschen einen individuellen Blick, der seine Situation und seine Bedürfnisse grundlegend umfasst.

Deshalb und weil sich in den bisherigen Forschungen die Integration der spirituellen Dimension in das Behandlungskonzept als unverzichtbar erwiesen hat, richtet sich Spiritual Care nicht nur an Seelsorgende, sondern an alle Mitarbeitenden in den Gesundheitsberufen.

Aufgabe der Professur wird es deshalb sein, auf diesem breit angelegten Hintergrund Spiritualität als potenzielle Ressource in der Krankheitsverarbeitung weiter zu erschließen im Zusammenwirken der verschiedenen Berufsgruppen.

 
 

AKTUELL

Die Professur ist ab Sommersemester 2017 wieder besetzt!

Professor Dr. Constantin Klein erhielt den Ruf!