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Psychotherapie

Psychotherapeutin und Patientin im GesprächPsychotherapeutische Begleitung soll dazu beitragen, Konflikte, Belastungen und Störungen im Erleben und Verhalten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Im palliativen Kontext bezieht sich diese Begleitung vor allem auf die psychischen Auswirkungen der lebensbedrohlichen körperlichen Erkrankung. Alle psychologischen Interventionen zielen letztlich darauf ab, das psychische Befinden und somit die Lebensqualität zu verbessern. Im Vordergrund stehen hierbei die Krankheitsbewältigung, die Mobilisierung von Ressourcen, die Wahrnehmung und Bewältigung von Konflikten, die Enttabuisierung von Tod und Trauer, die Biographie und die Förderung der Kommunikation.

Die psychologische Begleitung ist ein Angebot für Patienten und ihr Umfeld, insbesondere nahestehender Bezugspersonen und das Behandlungsteam.

Zu den psychotherapeutischen Interventionen, die hilfreich sein können, zählen Entspannungs- und Imaginationsverfahren, Förderung der Achtsamkeit und des Ausdrucks von Gefühlen, Techniken der Angst- und Stressbewältigung sowie Behandlungsansätze depressiver Störungen.

Um zu erkennen, ob und welche Form der Unterstützung notwendig ist, gilt es herauszufinden, in welcher Situation sich der Patient bzw. die Angehörigen gerade befinden:

  • Wie ist die derzeitige Krankheitssituation?
  • Zu wem bestehen gute vertrauensvolle Beziehungen?
  • Gibt es neben der Krankheit noch weitere Belastungen?
  • Wie steht der Patient selbst seiner Situation gegenüber?
  • Mit wem spricht er darüber? Wie spricht er darüber?
  • Was sind seine Ängste und Befürchtungen?
  • Welche Ressourcen der Hoffnung und Unterstützung stehen ihm zu Verfügung?

Falls die Fortführung der psychotherapeutischen Begleitung nach Entlassung erwünscht ist, kann an ambulante Psychotherapeuten weitervermittelt werden.

Ansprechpartnerinnnen:

Corinna Klingler

Sarah Siebert