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Arbeitsgruppe „Palliative Care in der Neurologie

Patienten mit neurodegenerativen Erkrankung, besonders mit Parkinsonerkrankungen und Motoneuronerkrankungen, haben eine Vielzahl von palliativmedizinischen Bedürfnissen auch schon weit vor dem Lebensende. Palliativmedizinische Betreuung ist bei Patienten mit Motoneuronerkrankungen bereits gut etabliert, bei Patienten mit Parkinsonsyndromen ist sie allerdings wenig bekannt. Neben der klinischen Versorgung, die ein Schwerpunkt in der Klinik für Palliativmedizin gemeinsam mit der Neurologischen Klinik am Klinikum der Universität München ist, beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe auch in der Forschung mit den psychischen und sozialen Auswirkungen der Erkrankungen im Kontext der Persönlichkeit der Betroffenen und des Familienverbandes.Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Autonomie des Menschen im Angesicht der Erkrankung und auf Entscheidungen am Lebensende. Durch die klinische Versorgung der Patienten in beiden Kliniken können Patienten ab dem Zeitpunkt der Diagnose über den gesamten Krankheitsverlauf hinweg begleitet werden. Die Untersuchungen beschränken sich daher nicht ausschließlich auf die letzte Phase dieser Erkrankungen.

Besonders bei Parkinsonpatienten werden auch pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapiemaßnahmen evaluiert. Darüber hinaus werden in molekularbiologischen Untersuchungen Marker für den Krankheitsprogress und Einflüsse auf Symptome untersucht.

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