Frage des Monats

April 2022: Antiepileptika bei Dysphagie: Alternative Applikationswege

Alternative Applikationswege für Medikamente beschäftigen uns in der Arzneimittelinformation Palliativmedizin sehr häufig. Bei der Auswahl spielen viele Faktoren, wie z.B. das Versorgungsumfeld, eine entscheidende Rolle. Eine Zusammenfassung über Anwendungsoptionen von Antiepileptika bei Dysphagie ist in unserer Frage des Monats April 2022 zu finden.

März 2022: Opioid-Überdosierungen
Management mit Opioid- Antagonisten im ambulanten Bereich?

Der Einsatz von Opioiden gehört zum kleinen 1x1 der palliativmedizinischen Symptomkontrolle. Neben den Einsatzgebieten sollte daher auch das Management einer Opioid-Intoxikation bekannt und schnell umzusetzen sein. Eine kurze Zusammenfassung „To Go“ hierzu ist in unserer Frage des Monats März 2022 zu finden.

Februar 2022: Behandlungsmöglichkeiten bei chronischer, nichtinfektiöser Diarrhö

Eine anhaltende Diarrhö kann weitreichende Belastungen für Patient*innen und das Umfeld bedeuten. Da sie im Gegensatz zur Obstipation jedoch seltener vorkommt, fehlen oft Ideen, welche Therapieoptionen es neben Opioiden noch gibt. Mit unserer Frage des Monats Februar 2022 möchten wir diese Informationslücke gerne etwas weiter schliessen.

Januar 2022: Transmukosale Resorption von Antipsychotika

Wenn Patient*innen nicht mehr gut schlucken können, die Infusion von Medikamenten aber auch keine gute Alternative bietet, kann es helfen, wenn Arzneistoffe ihre Wirkung auch über die Mund- oder Nasenschleimhaut entfalten. Unsere Frage des Monats zum Januar 2022 beschäftigt sich damit, ob diese transmukosale Gabe auch für Antipsychotika wie Haloperidol oder Olanzapin möglich ist.

Dezember 2021: Aus Alt mach Neu: Behandlungsoptionen bei schmerzhafter Mukositis

Eine schmerzhafte Mukositis kann für Patent*innen sehr quälend und einschränkend sein. Mögliche lokale Behandlungsoptionen sind in unserer Frage des Monats Dezember 2021 zu finden.

November 2021: Hydromorphon umrechnen: Was gilt beim Wechsel des Applikationswegs von p.o. zu i.v./s.c.?

Am Lebensende können viele Patienten Medikamente nicht mehr oral einnehmen, häufig wird auf die parenterale Medikamentengabe ausgewichen.  Die Empfehlungen zum Berechnen der angepassten Dosis unterscheiden sich dabei oft deutlich voneinander. Welche Zahlen sollte man verwenden? Was man hierbei für das Opioidanalgetikum Hydromorphon berücksichtigen muss, wird in der Frage des Monats November 2021 etwas näher erläutert.

Oktober 2021: (Es-) Ketamin in der Palliativmedizin-kurze Synopse inkl. oraler Gabe

Die Palliativmedizin setzt Ketamin und Esketamin vor allem bei verschiedensten Schmerzen ein, die nicht ausreichend auf Standardtherapien wie Opioide ansprechen. Gerade für den palliativmedizinischen Bereich vielversprechend scheint außerdem die Anwendung als schnellwirksames Antidepressivum. Wie die orale oder intranasale Anwendung erfolgen kann, ist in der Frage des Monats Oktober 2021 nachzulesen.

September 2021: Tranexamsäure inhalativ bei Hämoptysen

Tranexamsäure verhindert, dass sich Blutgerinnsel auflösen. Inhalieren von Tranexamsäure kann daher eine hilfreiche Therapieoption bei Patient*innen mit Hämoptysen oder anderen Blutungen in den Atemwegen sein, wenn andere Maßnahmen nicht zielführend waren oder nicht anwendbar sind.

August 2021: Buprenorphin bei cholestatischem Pruritus

Die Therapie eines (chronischen) Pruritus richtet sich immer nach der wahrscheinlichsten Ursache, weshalb sie sehr unterschiedlich ausfallen kann. Allerdings ist die Evidenz für viele Behandlungsoptionen gering; außerdem lassen sich entsprechende Leitlinienempfehlungen oft nur begrenzt bei Palliativpatient*innen anwenden. Zur Frage des Monats August 2021 besprechen wir daher den Einsatz von Buprenorphin bei cholestatischem Pruritus.

Juli 2021: Paradoxe Reaktion auf Benzodiazepin: Was sind Triggerfaktoren und Therapieoptionen?

Zu fast allen Benzodiazepinen sind Fälle paradoxer Reaktionen veröffentlicht. Hintergründe, Risikofaktoren und Behandlungsstrategie werden in unserer Frage des Monats Juli vorgestellt.

Juni 2021: Wird Lorazepam bei Anwendung der Schmelztabletten über die Mundschleimhaut resorbiert?

Die Arzneimittelinformation Palliativmedizin hat mittlerweile bereits fast 1500 Anfragen beantwortet. Auch wenn viele davon sehr patient*innenspezifisch sind, gibt es doch viele allgemein wissenswerte Aspekte. Um diese einem breiten Fachpublikum zur Verfügung zu stellen, werden wir nun monatlich unsere „Frage des Monats“ küren und veröffentlichen. Den Anfang machen darf unsere Frage des Monats Juni.