Über HOPE

Projekt HOPE:

Hypoxia and Outcome Prediction in Early Stage Coma

Studie zur besseren Vorhersage des Langzeit-Behandlungs­ergebnisses

bei komatösen Patienten nach Herz-Kreislauf-Stillstand 

Ziel des geplanten Forschungsvorhabens

ist es, den späteren Gesundheitszustand der Patienten mit einer hypoxischen Hirnschädigung möglichst frühzeitig realistisch vorhersagen zu können.

Durch eine realistische Vorhersage sollen zwei Dinge vermieden werden:

1) dass man bei Patienten zu schnell „aufgibt“, also die Behandlung einschränkt, aber auch,

2) dass man durch eine zu optimistische Einschätzung falsche, unbegründete Hoffnungen weckt.

Wie will Projekt HOPE dieses Ziel erreichen?

Für dieses Projekt haben sich in Südbayern die folgende Kliniken und Abteilungen, die sehr erfahren in der Versorgung von Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind, zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen:

  • Klinikum Augsburg: Kliniken für Neurologie sowie Medizinische Klinik I
  • Klinikum Ingolstadt: Kliniken für Neurologie sowie Medizinische Klinik IV
  • LMU Klinikum: Medizinische Klinik I Großhadern, Medizinische Klinik IV Innenstadt, Neurologische Klinik Großhadern sowie Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie & Epidemiologie
  • Klinikum Rosenheim: Kliniken für Neurologie sowie Medizinische Klinik I
  • Neurologische Klinik Kipfenberg
  • Schön-Klinik Bad Aibling
  • Schön-Klinik München-Schwabing
  • Therapiezentrum Burgau

In dieser Studie werden die Untersuchungsergebnisse (z.B. EEG, SEP) bei den Patienten strukturiert erfasst, so wie es zum Beispiel die Behandlungsleitlinien der zuständigen deutschen Fachgesellschaften vorsehen. Im weiteren Verlauf des Klinikaufenthaltes wird dann regelmäßig der Gesundheitszustand der Patienten untersucht und in der Studiendokumentation festgehalten. Dies gilt sowohl für die Behandlung auf der Intensivstation wie auch ggf. später in einer Rehabilitationsklinik (sofern diese einer der Projektpartner ist). Entscheidend für die Beurteilung des Krankheitsverlaufs ist dann die Erfassung des Gesundheitszustandes nach 12 Monaten. Das Projekt HOPE ist somit eine reine sog. Beobachtungsstudie, d.h. es werden keine neuen technischen Verfahren oder medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten angewendet und erforscht sondern der natürliche Krankheitsverlauf wird bestmöglich dokumentiert. Am Ende der Studie versuchen wir dann in einem aufwändigen mathematisch-statistischen Verfahren die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines bestimmten Erkrankungsverlaufes (günstig als auch ungünstig) zu berechnen und zwar je nach dem welche Untersuchungsergebnisse zu Beginn der Erkrankung vorlagen.

Verantwortlicher Studienleiter

Prof. Dr. med. Andreas Bender

Chefarzt

Therapiezentrum Burgau

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Neurologische Klinik

Klinikum der Universität München - Großhadern

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Projekt HOPE

Verantwortlicher Studienleiter:

Prof. Dr. med. Andreas Bender

Stellvertreter

Alex López-Rolón. 修士(心理学)

 

Co-Studienleiter:

Prof. Dr. med. Andreas Straube

 

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Postanschrift:

Neurologische Klinik / Station i 2

Klinikum der Universität München - Großhadern

Marchioninistr. 15

81377 München