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Schlafmedizin

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Im interdisziplinären Schlaflabor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde betreuen wir in Zusammenarbeit mit Spezialisten weiterer Fachbereiche Patienten, die unter nächtlichem Schnarchen – insbesondere im Verbund mit Atempausen im Schlaf (OSAS) – leiden. Schon Kinder können von therapiebedürftigen Schnarchzuständen betroffen sein und in unserem Schlaflabor ab einem Alter von zwei Jahren vorgestellt werden.

Neben der klinischen Untersuchung erfolgen hier unter anderem Messungen der Hirnströme, des Muskeltonus, der Atemfrequenz, der Sauerstoffversorgung und der Herzparameter im Schlaf. Bei Bedarf können auch ergänzende funktionelle Untersuchungen wie die Schlafvideoendoskopie veranlasst und später im OP durchgeführt werden.

Die diagnostischen Ergebnisse des Schlaflabors bieten eine aussagekräftige Grundlage, um die individuelle Ursache des Schnarchens zu klären und das zwar lästige, aber ungefährliche Schnarchen ohne Atemaussetzer vom Schnarchen mit Apnoezuständen zu unterscheiden. Dies ist umso wichtiger, als Patientinnen und Patienten mit nächtlichen Atemaussetzern einem erheblich höheren Herz-Kreislauf-Risiko ausgesetzt sind.

Während vielen Patientinnen und Patienten mit unbedenklichen Schnarchzuständen bereits durch minimalinvasive chirurgische Maßnahmen geholfen werden kann, ist für Patientinnen und Patienten mit nächtlichen Atemaussetzern das Tragen einer Gesichtsmaske (CPAP-Maske) das therapeutische Mittel der ersten Wahl. Ein daran angeschlossenes Gerät zur nasalen Überdruckbeatmung hilft dabei zuverlässig, die Atemwege während der Nacht freizuhalten, und ermöglicht einen normalisierten, erholsamen Schlaf.