Startseite » Behandlungsspektrum » Nase/Nasennebenhöhlen

Nase/Nasennebenhöhlen

4Startseite»Behandlungsspektrum»NaseNasennebenhöhlen

 

Die Nase ist ein Hohlorgan, das durch eine Scheidewand (Septum) in eine rechte und eine linke knöcherne Nasenhöhle getrennt wird. Von der Seitenwand ragen in jede Nasenhöhle die Nasenmuscheln hinein.

Nasenmuscheln sind Schwellkörper, deren Aufgabe es ist, den Luftstrom anzuwärmen und anzufeuchten. Bei zu stark ausgeprägter Schwellung können sie den Luftstrom jedoch massiv behindern.

Die Nase stellt den Eingang in die Atemwege dar und hat neben der Passage des Luftstroms mehrere Aufgaben. Sie ist der Ort Geruchssinnes, welcher über etwa 10 bis 30 Millionen Rezeptorzellen vermittelt wird. Da der Mensch nur die Qualitäten süß, sauer, salzig und bitter schmecken kann, werden auch die meisten Geschmackstoffe in Wirklichkeit „gerochen“.

Darüber hinaus hat die Nase eine atemluftreinigende Funktion und ist wesentlich an der Abwehr von schädlichen Fremdstoffen und Keimen beteiligt. Nicht zuletzt bildet die Nase einen Resonanzkörper für den individuellen Klang der Sprache.

Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume der Schädelknochen und bestehen aus Stirnhöhle, der rechten und linken Kieferhöhle, den rechten und linken Siebbeinzellen und der Keilbeinhöhle. Die Nasennebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidet und im Normalzustand mit Luft gefüllt. Das von der Schleimhaut produzierte Sekret wird über die natürlichen Ausführungsgänge in die Nasenhöhle transportiert.

Erkrankungen, die eine oder mehrere dieser Funktionen beeinträchtigen, gehören zu den häufigsten Gründen für den Besuch beim Hals-Nasen-Ohrenarzt.