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Sprechstunde CI- und Hörimplantate

Anschrift: Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Klinikum Großhadern, Marchioninistr. 15, 81377 München

Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Klinikum Innenstadt, Pettenkoferstr. 4a, 80336 München

Sprechstunde: nach Vereinbarung im Klinikum Innenstadt, Pettenkoferstr. 4a:
  • Spezialsprechstunde Ohr, Prof. J. Müller: Montag von 08:00 bis 16:00
  • Spezialsprechstunde Ohr, Prof. E. Krause, Donnerstag von 08:00 bis 16:00
  • Spezialsprechstunde Ohr, Dr. J.-M. Hempel, Freitag von 08:00 bis 14:30

nach Vereinbarung im Klinikum Großhadern:

  • Spezialsprechstunde Ohr, Prof. J. Müller, Dienstag und Mittwoch von 13:00 bis 16:00
  • Spezialsprechstunde Ohrfehlbildungen und funktionelle Versorgung der Gehörgangsatresie, Dr. J.-M. Hempel, Dienstag von 13:00 bis 16:00
  • Spezialsprechstunde Neurootologie, Prof. E. Krause, Dienstag von 08:00 bis 16:00
Terminvereinbarung:  +49 (0)89/4400-53641, -53642, -53643, Ansprechpartnerinnen Frau Puric und Frau Bender 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr

 
+49 (0)89/4400-73861, -73851, Ansprechpartner Frau Zenker oder Herr Kotsowilis
08:30 Uhr bis 16:00 Uhr

 

Spezialsprechstunde Ohrfehlbildungen, Dr. J.-M. Hempel:

+49 (0)89/4400-53642, Ansprechpartnerin Frau Bender

08:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Ansprechpartner für besondere Fragestellungen: Prof. Dr. med. Joachim Müller
Mail Icon CI@med.uni-muenchen.de

Priv. Doz. Dr. med. John-Martin Hempel
Mail Icon john-martin.hempel@med.uni-muenchen.de

Prof. Dr. med. Eike Krause

eike.krause@med.uni-muenchen.de

 


Bitte bringen Sie zum vereinbarten Termin, sofern vorhanden, Hörgeräte, Arztberichte und beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Hörgeräteakustiker durchgeführte Hörtests aus den letzten Jahren mit!

Scherenschnitt mit Walkman hörenden Personen

Das Ziel in dieser Sprechstunde ist es, Patienten mit Hörverlust optimal zu versorgen. Wir führen alle notwendigen Untersuchungen durch und beraten unsere Patienten ausführlich, um nicht nur nach medizinischen Gesichtspunkten, sondern auch unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche des Patienten eine geeignete Lösung bei Hörverlust zu finden.

 

Hörgeräte

Moderne Hörgeräte sind die am häufigsten eingesetzte Hörhilfe zum Ausgleich von Schwerhörigkeiten. Mit einem gut angepassten Hörgerät sollte das Verstehen von Sprache in Ruhe und in lauter Umgebung wieder ermöglicht werden. Wichtig ist nicht nur die richtige Auswahl eines für Art und Ausmaß der Schwerhörigkeit geeigneten Hörgeräts, sondern auch dessen gute Anpassung. Hierzu stehen in unserer Abteilung die neuesten technischen Geräte und Testverfahren zur Verfügung.

 

Aktive Mittelohrimplantate

In vielen Fällen kommt bei gering- bis hochgradigen Schwerhörigkeiten das Einsetzen von speziellen Hörhilfen in das Mittelohr in Betracht, den sog. aktiven Mittelohrimplantaten. Sie bieten einen natürlichen Klang, arbeiten ohne störende Rückkopplungen und sind von außen praktisch nicht sichtbar. Aktive Mittelohrimplantate eignen sich besonders für Patienten, die keine konventionellen Hörgeräte tragen können (z. B. bei häufigen Gehörgangsentzündungen oder Fehlbildungen des Ohres). Zunehmend werden auch Patienten, die mit dem Klang konventioneller Hörgeräte nicht zufrieden sind oder aus ästhetischen Gründen ein besonders unauffälliges Hörsystem wünschen, mit einem aktiven Mittelohrimplantat versorgt.

 

Cochlea-Implantat

Bei großem Hörverlust reichen konventionelle Hörgeräte oft nicht mehr aus, um eine ausreichende Sprachverständlichkeit zu ermöglichen. Heutzutage steht mit dem Cochlea-Implantat ein elektronisches Hörsystem zur Verfügung, dass durch direkte elektrische Reizung des Hörnervs die Funktion einer defekten Hörschnecke übernimmt. Das Cochlea-Implantat wird sowohl bei Kindern bei hochgradigen angeborenen Hörstörungen eingesetzt, als auch bei Erwachsenen, die z. B. durch Hörstürze oder langsam fortschreitende Schwerhörigkeiten hochgradig schwerhörig oder ertaubt sind. Nach dem Einsetzen des Implantats sind Rehabilitationsmaßnahmen notwendig (Anpassung des Gerätes, Hörtraining); diese werden bei Erwachsenen und Schulkindern in unserer Klinik durchgeführt, bei Kleinkindern und Kindern im Vorschulalter im Kinderzentrum München, mit dem wir eng zusammenarbeiten.

 

Gehörverbessernde Operation

Stellen wir bei der Abklärung fest, dass die Ursache einer Hörstörung nicht in der Hörschnecke liegt, sondern im Bereich des mechanischen Schallleitungsapparates des Ohrs (Gehörgang, Trommelfell, Mittelohr mit den Gehörknöchelchen), so ist in den meisten Fällen eine gehörverbessernde Operation möglich.