Sprechstunde: Onkologische Nachsorge

Zeiten:
Mo - Fr: 08:15 - 13:00h
   
Telefon:
089 / 4400 - 76800
Telefax:
089 / 4400 - 76840

 

Willkommen
Der Schwerpunkt dieser Sprechstunde ist die Nachsorge gynäkologischer Malignome des Genitaltrakts.
Für Patientinnen, die an einem Krebs des Eierstocks, der Gebärmutter, der Scheide oder des äußeren Genitales erkrankt sind, empfiehlt sich nach Abschluss der Erstbehandlung eine regelmäßige Nachsorge in anfänglich dreimonatigen Abständen. Bei tumor- und beschwerdefreier Patientin kann dieses Intervall später verlängert werden.
Die Nachsorge erfolgt tumorspezifisch und dient der möglichst frühzeitigen Erkennung eines Wiederauftretens der Erkrankung. Auch die Betreuung und Begleitung von Patientinnen mit fortgeschrittenen Erkrankungen ist unser Ziel.

Anamnese
Häufig kann bereits das Gespräch mit der Patientin und das gezielte Nachfragen Hinweise auf ein Rezidiv oder eine Tumorprogression geben, so dass die Anamnese einen wichtigen Bestandteil der Nachsorge darstellt. Die Patientin soll die Möglichkeit haben, ihre Beschwerden anzusprechen.

Untersuchung
Durch die gynäkologische und rektale Untersuchung, die Zytologie (Zellabstrich)/ ggf. Kolposkopie (Lupenbetrachtung) und auch durch die gezielte Biopsie (Gewebeentnahme) können Veränderungen im kleinen Becken erkannt werden.

Diagnostik
Die klinische Untersuchung des kleinen Beckens kann durch eine Ultraschalluntersuchung über die Scheide oder den Bauch ergänzt werden. Bei entsprechenden Beschwerden empfiehlt sich auch der großzügige Einsatz des Ultraschalls der Nieren.
Nur beim Vorliegen von Beschwerden oder beim dringenden klinischen Verdacht  auf einen Tumor wird die Diagnostik erweitert durch die laborchemischen (Tumormarker) oder apparativen Untersuchungen (Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, etc.).
Im Rahmen der Nachsorge sollte in 1-2 jährlichen Abständen eine Mammographie erfolgen.  Insbesondere bei Patientinnen mit einem Eierstockskrebs in der Anamnese besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Brustkrebs. Auch die jährliche Untersuchung des Stuhlgangs auf Blut (Haemoccult) kann im Rahmen der Nachsorge durchgeführt werden.
Entsprechend auch den Empfehlungen der Fachgesellschaften ist jede Untersuchung nur dann sinnvoll, wenn sich aus ihrem Ergebnis eine unmittelbare therapeutische Konsequenz für Sie ergibt. Dies vermeidet Verunsicherung und unnötige Belastung.

Beratung
Wir stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Diagnostik und Therapie Ihrer Krebserkrankung zur Verfügung.

Gerne informieren wir Sie über aktuelle Studienprotokolle und neue Therapieansätze in der Behandlung Ihrer Krebserkrankung.

Termine für die Sprechstunde können Sie unter folgender Nummer vereinbaren: 089 / 4400 - 76800

Außerdem erreichen Sie uns über E-Mail: Frauenklinik@med.uni-muenchen.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet:
www.krebshilfe.de
www.ago-online.de
www.ago-ovar.de
www.eierstock-krebs.de
tzm.web.med.uni-muenchen.de