Sonografie

Die Sonografie ist mittlerweile ein fester Bestandteil der dermatologischen Diagnostik geworden. Sie ist relativ einfach nicht-invasiv und kostengünstig durchführbar. Mit der 7,5-MHz – Sonografie können unklare kutane und subkutane Raumforderungen beurteilt werden und beispielsweise Lipome, Zysten und maligne Tumoren voneinander abgegrenzt werden. Präoperativ oder in der Nachsorge maligner Hauttumoren (wie malignes Melanom, Plattenepithelkarzinom, Sarkome, Merkelzellkarzinom) wird sie routinemäßig eingesetzt, um die regionären Lymphabflusswege und den Bereich um den Primärtumor auf Metastasen oder Rezidive zu untersuchen. Mit der farbkodierten Duplexsonografie ist eine Darstellung von Gefäßen möglich, wodurch unklare kutane Raumforderungen besser beurteilt werden können. Außerdem kommt diese Technik in der Phlebologie zur Untersuchung von Krampfadern zum Einsatz.

Darüber hinaus steht die hochfrequentere 20-30-MHz-Sonografie zur Verfügung, mit der eine präoperative Tumordickenmessung durchgeführt werden kann, was vor allem beim malignen Melanom von Bedeutung ist hinsichtlich der Wahl des Sicherheitsabstandes und der Indikation zur Sentinel-Lymphknoten-Exstirpation. Daneben können die Hautdicke und –dichte mit der 20-30-MHz-Sonografie gemessen werden, was beispielweise für die Therapieverlaufsbeurteilung entzündlicher oder sklerosierender Hauterkrankungen hilfreich sein kann. In Einzelfällen sowie experimentell kommen Sonden bis zu einer Frequenz von 75 MHz zum Einsatz.

 

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