Extrakorporale Photopherese

Immuntherapeutisches Verfahren

Die extrakorporale Photopherese (ECP) ist ein Behandlungsverfahren, das bei bestimmten fortgeschrittenen Erkrankungen der Haut mit begleitender Störung des Immunsystems eingesetzt werden kann.

Vor allem kommt das Verfahren in unserer Klinik bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz:

  • Kutane T-Zell Lymphome
  • Graft versus Host Disease/Abstossungsreaktionen nach Transplantation

Photopherese bedeutet Gewinnung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), Durchmischung dieses Leukozytenkonzentrates mit dem durch Licht aktivierbaren Medikament 8-Methoxypsoralen (8-MOP), Bestrahlung des Konzentrates mit UV A-Licht und anschließende Retransfusion. Jährlich werden in der Abteilung 800-900 extrakorporale Photopheresen durchgeführt.

Patienteninformation

Behandlungszeiten:

Montag bis Freitag 08.00 – 16.00 Uhr

Terminvereinbarung zur Erstvorstellung:

Bei neuen Patienten, die für eine Behandlung mit extrakorporaler Photopherese in Frage kommen, erfolgt die Erstvorstellung über das Team der Photopherese-Abteilung. Termine können telefonisch unter 089-4400 56609 vereinbart werden.

Behandlungsfrequenz:

In der Regel wird die ECP an 2 aufeinander folgenden Tagen durchgeführt. Der Abstand zwischen diesen 2 Sitzungen und der folgenden Behandlungseinheit hängt von mehreren Faktoren, z. B. von der zu behandelnden Krankheit und dem Ansprechen auf die Therapie ab und beginnt meist mit Abständen von 1 bis 2 Wochen, später können diese Abstände größer werden, insgesamt ist die Behandlung oft über Monate bis Jahre einzuplanen.

 
 
Allgemeine Ambulanz
Montag bis Freitag
08:00 Uhr - 10:00

Privatambulanz

nach Terminvergabe

Tel: +49 (0)89-4400-56133

Klinikum München Thalkirchner Straße

Thalkirchner Straße 48
80337 München
Tel:  +49 (0)89 5147-6010

Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie

Frauenlobstraße 9–11
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