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Arzneimittelanamnese in der Anaesthesieambulanz

Symbolfoto Tabletten

Seit Eröffnung der neuen AnaesthesieAmbulanz erfolgt in Vorbereitung des Gespräches mit dem Anästhesisten die Erfassung der häuslichen Medikation der Patienten durch einen Apotheker.

Um alle zu Hause angewendeten Arzneimittel vollständig erfassen zu können, ist es sehr wichtig, dass der Patient jedes Medikament in genauer Stärke und Dosierung kennt. Am einfachsten ist dies mit einem vollständigen Bundeseinheitlichen Medikationsplan zu erreichen, den der Hausarzt erstellt. Alternativ können auch alle angewendeten Medikamente mit Stärke (z.B. 10 mg) und Dosierung (z.B. 1 x tgl. morgens) selbst aufgelistet werden oder die Packungen zur pharmazeutischen Arzneimittelanamnese in die AnaesthesieAmbulanz mitgebracht werden. Einen Vordruck für die Erstellung einer eigenen Medikamentenliste finden Sie untenstehend im Downloadbereich. Neben den vom Arzt verordneten Medikamenten werden auch selbst eingenommene Arzneimittel, pflanzliche Präparate, Vitamine und Mineralstoffe erfasst, da auch viele dieser Präparate im Rahmen einer Operation berücksichtigt werden müssen.

Zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit wird die Medikation der Patienten zusätzlich auf arzneimittelbezogene Probleme geprüft. Dabei werden z.B. berücksichtigt:

  • Dosierungen und optimale Einnahmezeitpunkte

  • Dosisanpassungen bei Organinsuffizienz (eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion)

  • Doppelverordnungen

  • Wechselwirkungen von Medikamenten untereinander

  • Kontraindikationen

  • Absetzen von Arzneimitteln vor operativen Eingriffen

  • bekannte Arzneimittelallergien und -unverträglichkeiten

Alle erfassten Informationen zu Ihren Medikamenten dienen dazu, die Arzneimitteltherapie vor, während und nach der Operation sicher zu gestalten.

  

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