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Kursformate und Inhalte

Advanced Life Support

Der Advanced Life Support (ALS) Provider Kurs richtet sich an das gesamte in der präklinischen und klinischen Notfallmedizin tätige medizinische Fachpersonal, d.h. Ärzte, Pflegepersonal und Rettungsdienstpersonal. Im Kurs stehen neben einzelnen Vorträgen überwiegend praktische Übungen v.a. zu den Bereichen Defibrillation, Airway Management sowie Mega-Code Training im Vordergrund. Am letzten Kurstag wird von jedem/jeder TeilnehmerIn ein Test und ein zertifizierter Reanimationsstandard am Phantom verlangt. Die Erfahrungen mit ALS-Kursen des ERC haben gezeigt, dass alle Berufsgruppen am Ende des Kurses einen hohen Standard in der Wiederbelebung erreichen und den Kurs erfolgreich abschließen.

Die Kursgebühr von derzeit € 585,00 (Stand: 01.01.2013) für den ALS-Kurs schließt die gesamte Veranstaltung inklusive einer Abendveranstaltung, das offizielle ERC-ALS Manual/Kursbuch, ein Pre-Course-Paper, Mittagessen (2x) und Pausengetränke sowie die Ausstellung des offiziellen Zertifikates über die erfolgreiche Teilnahme am ALS Provider Kurs des ERC mit ein. Die Registrierung können Sie online im Course Management System des ERC durchführen, der externe Link ist unten mitangegeben.

 

Immediate Life Support (ILS)

ILS steht für Immediate Life Support uns soll das Zeitintervall zwischen Beginn der Basismaßnahmen und dem Eintreffen des ALS-Teams überbrücken. So sind vor allem das Atemwegsmanagement, aber auch die sichere Defibrillation mit einem Nicht-AED Bestandteil des Ausbildungspro¬gramms. Dieser Kurs wurde speziell für Teams entwickelt, die im Initialstadium mit Wiederbelebung konfrontiert werden, jedoch keine ALS-Provider sind.

 

European Pediatric Life Support

Der European Pediatric Life Support Kurs vermittelt alle theoretischen und praktischen Fertigkeiten, um den Herz-Kreislauf-Stillstand bei Kindern zu behandeln.

Der Kurs dauert drei Tage. Über die Basismaßnahmen hinaus vermittelt er die erweiterte Maßnahmen der Wiederbelebung bei Säuglingen und Kindern, die Fremdkörperentfernung, das Erkennen des kritisch kranken Kindes, das Atemwegsmanagement, Arrhythmie, Trauma-Management sowie die Wiederbelebung des Neugeborenen einschließlich Stabilisierung, Monitoring und Transport des kritischen kranken Kindes.

Wichtig sind auch ethische Aspekte. Beispiele für die praktischen Übungen sind das Freimachen und Freihalten der Atemwege, die Möglichkeiten eines Gefäßzugangs beim Kind, die pädiatrischen Besonderheiten bei Volumenersatz, Pharmakotherapie und Defibrillation. Trainiert wird vor allem an Hand von Kasuistiken der Ateminsuffizienz, Kreislaufinsuffizienz und des Trauma bei Kinder und Neugeborenen. Bei allen Stationen wird sehr viel Wert auf Teamwork gelegt.