Erna Leiss

Imagination und Bewegung

Ausstellung vom 20.4. bis 10.7.2016

Vita

  • geb. in München
  • Studium der Germanistik und Romanistik an der LMU, einige Semester an der Akademie der bildenden Künste München
  • Gymnasiallehrerin bis Februar 2009
  • Weiterbildung durch zahlreiche Kurse an der Kunstakademie in Bad Reichenhall, u.a. bei Lilo Rinkens, und Zusammenarbeit mit dem Tänzer Raphael
    Zielinsky
  • Mitglied des Kunstvereins Isartal und des Kulturvereins München-West

Auszeichnungen

2014 1. Preis bei der Publikumsaktion des Bayerischen Staatsballetts zum Thema „Wie klingt Gelb?“ im Zusammenhang mit der Uraufführung von „Der gelbe Klang“ von Wassily Kandinsky. von „Der Gelbe Klang“

Ausstellungen

1999 Ärztehaus Unterhaching
2006 Münchener Frauenforum
2007 ZIST Penzberg
2008 Theresiengymnasium
2008 Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung
2009 Gewerkschaftshaus München
2010 Pädagogisches Institut Herrnstraße
        Münchener Nordbad
2011  Poll Immobilien Grünwald
        Münchener Nordbad
        Bayerisches Verwaltungsgericht
2012 Rathaus Pasing
2013 Rathaus Krailling
        Rathaus Pasing
2014 Galerie im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung
2015 Landratsamt München

Einige Jahresausstellungen des Künstlerkreises Münchner Süden

Notizen zu meinen Bildern

Die Leidenschaft für das Zeichnen treibt mich schon seit meiner Kindheit an. Ich zeichne u.a. alltägliche, zufällige Beobachtungen in der Stadt München (z.B. Radfahrer an der Isar, Straßenmusiker oder Leute im Café), wobei mich vor allem die Körpersprache von Menschen interessiert. Daneben reizt es mich, Menschenansammlungen, die sich zu Ornamenten formieren, zu erfassen.

Auch die eher komischen Seiten an den Passanten wahrzunehmen, ihre Art sich modisch zu kleiden, sich zu verkleiden, sich in Szene zu setzen und Rollen zu spielen, gehört zu meinen zeichnerischen Zielsetzungen. –

Davon ausgehend entstanden in den letzten Jahren mehrere Serien von Zeichnungen mit dem Amsterdamer Tänzer und Performance-Künstler Rafael Zielinski (* 1977), der ein ambivalentes Spiel mit Posen, Masken und Verkleidungen inszeniert. Die Abfolge der Bilder vollzieht dabei u.a. Bewegungsabläufe nach. Dass Masken nicht nur verhüllen, sondern auch offenbaren, dass in den Kostümen Gender-Grenzen infrage gestellt und transzendiert werden können, soll in den Tuschzeichnungen in Erscheinung treten.

> Informationsflyer zur Ausstellung