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Stoffwechselforschung

Projekte

  • Periopertiver Mukosa- und Albuminstoffwechsel
  • Ernährungszustand und perioperative Ernährung als Prognosefaktor

 

Im Rahmen operativer Eingriffe sowie nach Verletzungen treten multiple immunologische und metabolische Veränderungen auf, um die Homöostase und Funktion lebensnotwendiger Organe aufrechtzuerhalten. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das komplexe Zusammenspiel der den menschlichen Stoffwechsel koordinierenden Hormone. Die posttraumatischen Veränderungen des Substratstoffwechsels sind unter dem Begriff  Postaggressionsstoffwechsel  bekannt. Ziel der Forschungsgruppe Stoffwechsel ist es diese Veränderungen sowie mögliche Interventionen und Wechselwirkungen zu erforschen.

Grafische Darstellung

 

Projekt

Mittels der Stabile-Isotopen-Technik ist es möglich oben genannte Stoffwechselveränderungen in vivo am Menschen zu untersuchen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Studium des Eiweiß-Stoffwechsels, dessen Pathophysiologie eng mit Morbidität und Letalität des chirurgischen Patienten verknüpft ist. Spezieller Schwerpunkt unserer wissenschaftlichen Aktivitäten ist es, die perioperativen Veränderungen im Splanchnikusstoffwechsel (intestinale und hepatische Proteinsynthese) und deren therapeutische Beeinflussbarkeit zu erfassen.

Grafische Darstellung des Untersuchungsablaufes

Grafische Darstellung der Probenaufbereitung und Messung

Zentraler Bestandteil der Analytik ist die massenspektrometrische Bestimmung der Traceranreicherung in den einzelnen Zielgrößen (z. B.Albumin). Zu diesem Zweck ist es zuvor nötig, die Traceraminosäure in Reinform aus den individuellen Proteinen zu isolieren. Syntheseraten können dann berechnet werden, wenn man den Anstieg der Traceranreicherung im Protein während des Experiments auf das mittlere Tracerangebot (Präkursorpoolanreicherung) während des Experiments bezieht. Durch Einteilung des Experiments in zwei verschiedene, aufeinanderfolgende Phasen ist es möglich, in der zweiten Phase gezielt die Auswirkung therapeutischer Manipulationen zu untersuchen.