Experimentelle Forschung

Immunphänotypisierung lungentransplantierter Patienten vor und nach der Transplantation

Das Ziel dieses Projektes ist die  Identifizierung und funktionelle Charakterisierung von regulatorischen T-Zellen (Treg) und myeloid derived suppressor cells (MDSC) im peripheren Blut lungentransplantierter Patienten. Treg und MDSC sind Zellen, die die Immunantwort auf das Lungentransplantat verringern können. Kenntnisse über die Veränderungen dieser Immunzellen vor und nach einer Transplantation könnten helfen Mechanismen akuter und chronischer Abstoßungsreaktionen zu identifizieren und besser zu verstehen.
Außerdem würde die Analyse des individuellen Immunphänotyps, die Entwicklung einer auf den Patienten speziell zugeschnittenen immunsuppressiven Behandlung und Strategien zur Toleranzinduktion ermöglichen.

Identifizierung von tumor-induzierten Funktionsdefiziten in tumorinfiltrierenden Lymphozyten, sowie Reversionsstrategien

In dieses Forschungsvorhaben soll das Lymphozyteninfiltrat (NK-Zellen, Treg und MDSC) in Lungentumoren detailliert untersucht werden. Dabei sollen Mechanismen aufgeklärt werden, welche die Funktion der tumor-infiltrierenden Leukozyten (TIL) blockieren. Des Weiteren sollen Zielstrukturen für therapeutische Intervention identifiziert werden, um die antitumorale Immunantwort zu verbessern und Therapieeffekte zu steigern.

Immunmonitoring bei Patienten mit Lungenkarzinom nach Lymphopenie-Induktion, Rekonstitution mit autologen PBMC und Vakzinierung mit einer bestrahlten autologen Tumorzellvakzine

Von den Studienpatienten die in dieser Studie eingeschlossen wurden, werden eingefrorene periphere Blutzellen, welche vor oder nach dem Behandlungsprotokoll entnommen wurden, in immunologischen Assays verglichen. Ziel ist es, die durch die Vakzinierung entstandenen immunologischen Veränderungen zu identifizieren, z.B. die Induktion tumorspezifischen T-Zellen, regulatorischen T-Zellen oder myeloiden Suppressorzellen

Untersuchung zur Bedeutung von Tumorstammzellen auf die Chemosensitivität des Tumors bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom(NSCLC)

Das Ziel in diesem Projekt ist eine Identifizierung und Charakterisierung von Tumorstammzellen bei Patienten mit NSCLC. Hierzu werden aus Gewebe isolierte Tumorzellen mit dem Farbstoff 33342 von Hoechst markiert. Tumorstammzell-ähnliche Zellen werden durch einen erhöhten „Farbstoff-Efflux“ charakterisiert und mit einem Hochgeschwindigkeits FACS-Sorters für weitere Untersuchungen isoliert.

Entwicklung Tumorimmuntherapiestrategien in Tiermodellen für Magen- und Lungenkarzinom-Charakterisierung zellulärer Suppressor-Mechanismen im Rahmen aktiv spezifischer Tumortherapie nach Lymphodepletion und anschließender Immunrekonstitution (LRAST) im Mausmodell für Magenkarzinom

Das Ziel dieses Projektes ist die Etablierung einer therapeutisch wirksamen Tumorvakzine im Mausmodell. Es wird die tumorspezifische Immunantwort sowie die Bedeutung zellulärer Suppressor-Mechanismen (Treg und MDSC) für die Wirksamkeit der Tumorvakzine untersucht.

Antivaskuläre Tumortherapie mit kationischen Nanopartikel in Kombination mit antiangiogenetischen Substanzen

Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung neuartiger antivaskulärer Therapiestrategien zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Brochialkarzinoms. Hierbei werden kationische Nanopartikel untersucht, die ladungs-vermittelt an angiogene Tumorendothelzellen binden und hierdurch zytotoxische Wirkstoffe an das Tumorendothel transportieren.