Schenkelhernie

Bruchpforte dieser Hernie ist die sogenannte Lacuna vasorum, eine unterhalb des Leistenbandes und medial der Becken/ Beingefäße befindliche Lücke, welche durch eine feine nachgiebige Bindegwebsstruktur, dem Septum femorale verschlossen wird. Die dorsale und kaudale Begrenzung ist das Schambein und der Arcus illeopectineus. Klinisch fällt die Femoralhernie als sichtbare oder tastbare Schwellung unterbalb des Leistenbandes, am Oberschenkelansatz auf. Fast jede zweite Schenkelhernie wird erst diagnostiziert wenn bereits eine Einklemmung (Inkarzeration) vorliegt.

 
 

Zertifikat

Seit 2011 nehmen wir an der Qualitätssicherungs-maßnahme "Operative Therapie der Adipositas" des AN-Institutes für Qualitätssicherung in der operativen Medizin gGmbH teil.