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Frühgeborenen - Intensivstation

FrühgeborenesDie Intensivstation liegt direkt neben der Wochenstation und dem Kinderzimmer, so dass auch Neugeborene, die einer intensiven Überwachung bedürfen, in der Nähe ihrer Mütter versorgt werden können und nicht verlegt werden müssen.

Auf der Neugeborenenintensivstation werden so wohl sehr kleine Frühgeborene als auch  kranken Neugeborene betreut. Bereits bei 24 Wochen (im 7. Monat) können Frühgeborene überleben. Für sie ist es besonders wichtig, dass ihre Versorgung nahe am Kreissaal erfolgt. Für ihre Behandlung sind viele spezielle Geräte notwendig, wie Inkubatoren, Beatmungsmaschinen usw. Aus der benachbarten Kinderklinik können bei Bedarf weitere Spezialisten wie Kardiologen, Neurologen oder Kinderchirurgen schnell hinzugezogen werden.

Manchmal sind Erkrankungen des Kindes bereits vor der Geburt erkennbar. In diesem Fall beraten die Kinderärzte die zukünftigen Eltern zusammen mit den Frauenärzten. Auch Schwangeren, die mit Frühgeburtsbestrebungen aufgenommen werden müssen, stehen die Kinderärzte für Gespräche zur Verfügung.

Zusätzlich steht eine Elternberatung zur Verfügung, die eine persönliche und kontinuierliche Begleitung auf der Station bis zur Entlassung des Kindes aus der Klinik umfasst.

Die Sozialpädagogin bietet Eltern Gespräche und Hilfe in schweren Krisensituationen, bei sozialrechtlichen Fragen an und erleichtert durch eine umfassende Entlassungsplanung den Übergang von der stationären in die ambulante Betreuung des Kindes.

Zur Entlastung der Familien Frühgeborener stehen zwei Elternzimmer zur Verfügung.

Die Nachsorgeeinrichtung HaNa, die den Eltern Frühgeborener des Klinikums der LMU den Übergang nach Haus erleichtern soll, befindet sich ebenfalls in der Maistraße.

Mortalität und Morbidität Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht < 1500g

Für die Bewertung der Qualität in der Versorgung und Behandlung Frühgeborener wurden vom „Gemeinsamen Bundesausschuß“ (GBA)  Qualitätsindikatoren festegelegt. Zu diesen Indikatoren zählen die Überlebensrate und die Häufigkeit des Auftretens von typischen Erkrankungen. Das Perinatalzentrum Innenstadt des Klinikums der Universität München beteiligt sich seit mehr als 20 Jahren  an der bayerischen Neonatalerhebung auf freiwilliger Basis. Zusätzlich erheben wir viele weitere Daten, um unsere Behandlungsergebnisse auch intern auswerten zu können. Auf der beiliegenden PDF-Datei können Sie einen Teil dieser Daten nachlesen und zwar sowohl für 2008 als auch im 5-Jahresüberblick.

Als Komplikationen sind entsprechend der Vorgaben des GBA die Rate an Hirnblutungen (IVH), an nekrotizierender  Enterkolitis (NEC; eine Darmentzündung) und an Retinopathie (eine Netzhauterkrankung) abgebildet.

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. med.
O. Genzel-Boroviczény

Dr. Martina von Poblotzki

Sekretariat:
Tel.: 089/4400--54656

Station:
Tel.: 089/4400-54589