Heimbeatmung
Eine Heimbeatmung ist erforderlich, wenn die Eigenatmung durch zeitweise oder bleibende Störungen der Atemmuskulatur oder des Nervensystems so stark reduziert ist, dass kein ausreichender Gasaustausch garantiert werden kann.
Häufig liegen angeborene Muskelerkrankungen oder Neuropathien zu Grunde. Das Ziel der Heimbeatmung ist, Kinder, die beatmungsabhängig sind, sobald als möglich von der Intensivstation nach Hause entlassen zu können. Dies ist mit den heute zur Verfügung stehenden Heimbeatmungsgeräten fast immer möglich. Eine ambulante Kinderkrankenpflege wird zur Unterstützung der Eltern von uns organisiert.
Es gibt zwei Arten der Heimbeatmung.
Invasive Beatmung: Hierbei wird über ein Tracheostoma (Luftröhrenschnitt) beatmet.
Nichtinvasive Beatmung wird im Gegensatz zur invasiven Beatmung mit Hilfe verschiedener Maskensysteme durchgeführt.
Sehr moderne, handliche und benutzerfreundliche Beatmungsgeräte werden individuell auf die Patienten eingestellt. Eltern dieser Kinder bekommen von unserem kompetenten Pflege- und Ärzteteam Schulungen und Unterstützung, damit sie in ihrer häuslichen Umgebung gut zu recht kommen. Regelmäßige Kontrollen der Beatmungseinstellung, der Kanüle oder der Maske sowie der Herzfunktion sind erforderlich.