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Pädiatrische Intensivstation (PIPS)

Schockraum    PIPS

Die pädiatrische Intensivpflegestation (PIPS) des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der LMU München wurde 1969 als eine der ersten Kinderintensivstationen im deutschsprachigen Raum gegründet. Hier werden alle Krankheitsbilder der Notfall- und Intensivmedizin vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen therapiert. Akute und chronische Erkrankungen können mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen behandelt werden. Jährlich sind dies ca. 500 Patienten.

Unser Team von hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern umfasst 25 Pflegekräfte, fünf Assistenzärzte im Schichtdienst sowie einen leitenden Stationsarzt und drei Oberärzte. Wir bieten bei all dem „high-tech“ eine einfühlsame, individuelle und patientenorientierte Betreuung. Selbstverständlich ist auch die Zusammenarbeit und Kooperation mit allen anderen Fachabteilungen des Hauses, welche das hohe Niveau unserer Arbeit möglich macht.

Die pädiatrische Intensivpflegestation verfügt insgesamt über zehn voll ausgestattete Intensivplätze. Aufgeteilt werden diese in zwei große Zimmer, eine Verbrennungseinheit und ein Überwachungszimmer. In der Verbrennungseinheit, die mit einer speziellen Luftzirkulationsanlage (=Laminar Air Flow) ausgestattet ist, können zwei Schwerbrandverletzte, immunsupprimierte (=abwehrgeschwächte) oder infektiöse Kinder isoliert versorgt werden. Für bestimmte, meist chronische Erkrankungen, bietet unser liebevoll ausgestattetes Überwachungszimmer die Möglichkeit, ein Kind mit

Begleitung eines Elternteils aufzunehmen. Direkt an unsere Station ist die Bronchoskopieabteilung (=Lungenspiegelung) angeschlossen. Für die Versorgung von Notfällen steht außerdem ein spezieller Erstversorgungsraum (Schockraum) zur Verfügung. Bei hausinternen Notfällen sind wir über das sog. „Notfalltelefon“ rund um die Uhr zu erreichen. Dadurch steht das Reanimations- und Notfallteam unserer Station innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung.

Eines möchten wir noch sagen:

lachen auf der PIPSNicht alle Kinder auf unserer Station sind lebensbedrohlich erkrankt. Wie man auf einigen unserer Bilder sehen kann, geht es auch immer wieder fröhlich zu!

Für Eltern mit weiter Anreise steht im kliniknahen „Projekt Omnibus“ eine kostenfreie Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Dort werden sie von Pater Korbinian und seinem Team liebevoll und kompetent betreut.

 

Ansprechpartner

Ärztliche Leitung der PIPS:
Prof. Dr. Thomas Nicolai
OA Dr. Karl Reiter
FOÄ Dr. Carola Schön
FOA Dr. F. Hoffmann

Pflegerische Leitung:
Susanne Riek