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Veranstaltungen in der Kinderheilkunde

Die 12 pädiatrischen Vorlesungen behandeln wesentliche Fachgebiete der Kinderheilkunde (Infektiologie, Pneumologie, Gastroenterologie, Stoffwechselmedizin, Neurologie, Onkologie, Hämostaseologie, Endokrinologie, Nephrologie, Kardiologie, Neonatologie, Ernährung) und werden in der Regel von den Abteilungsleitern gehalten.

Jeder Studierende besucht zudem 6 Seminare zu den folgenden Themen: Impfungen, Entwicklungsneurologie, Gastroenterologie, Notfälle und Kommunikationstraining. In einem Untersuchungskurs werden die Studierenden auf das Blockpraktikum vorbereitet. Es handelt sich um einen Säuglingsuntersuchungskurs, in dem die Besonderheiten der Anamnese und körperlichen Untersuchung im Säuglingsalter herausgearbeitet und geübt werden.

In 8 zweistündigen POL-Tutorials bearbeiten die Studierenden 4 ausgewählte klinische Fälle. Unter der Leitung eines ärztlichen Tutors entwickeln sie dabei eigene Fragestellungen, Hypothesen und Lösungskonzepte. Jede Gruppe wird in der Regel 4 Wochen lang kontinuierlich von einem Tutor betreut.

Zum Training differentialdiagnostischer Überlegungen und zur Schärfung des klinischen Blickes erfolgen zwei Repetitorien/Übungen, in dem interaktiv anhand kurzer Fallvignetten und Bilder die diagnostische und therapeutische Vorgehensweise wichtiger pädiatrischer Krankheitsbilder diskutiert werden.

Integriert in die theoretischen Pädiatrie-Wochen finden kinderchirurgische Vorlesungen und Seminare zu den folgenden Themen statt: Neugeborenenchirurgie, pädiatrische Visceralchirurgie, Kindertraumatologie, Kinderurologie, pädiatrisch-plastische Chirurgie, Spina bifida und Hydrocephalus, spezielle kinderchirurgische-onkologische Forschung.

bild3

Abb. 3: eine typische Unterrichtswoche in der Pädiatrie/Kinderchirurgie

 

Zusätzlich vertiefen die Studierenden parallel zum theoretischen Unterricht ihr Wissen in einem pädiatrischen Online-Seminar, welches sowohl der Vorbereitung als auch der Ergänzung des Präsenzunterrichtes dient. Es besteht aus 6 CASUS-Lernfällen, 2 video-gestützten Lerneinheiten („Age-Guessing“, „Einführung in die Kinderuntersuchung“) und einer abschließenden Einheit („Look and Choose“), die auf das Blockpraktikum vorbereiten soll. Für Studierende, die sich besonders für Pädiatrie interessieren, stehen weitere 5 Lernfälle zur freiwilligen Bearbeitung zur Verfügung. Das erfolgreiche Absolvieren aller Fälle wird mit einem Zertifkat belohnt.

Im Anschluss an den vierwöchigen theoretischen Unterricht beginnt das einwöchige Blockpraktikum in Gruppen à 3 Studierenden, in dem diese den ärztlichen Alltag erproben sollen. Hieran sind mehr als 20 Intensiv- und Normalstationen, Ambulanzen und Tageskliniken beteiligt. Zuständig sind die Oberärzte der Abteilungen. Die Studierenden werden in den klinischen Alltag integriert, bekommen Patienten zugewiesen und sollen auf diesem Wege Kenntnisse, praktische Fertigkeiten und angemessenes ärztliches Verhalten vermittelt bekommen. Abschließend wird die Erstellung eines Arztbriefes zum betreuten Patienten gefordert. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, nachts oder am Wochenende in der pädiatrischen Notfallambulanz mitzuarbeiten. Die erbrachten Leistungen und die Benotung werden mithilfe eines standardisierten Bewertungsbogens festgehalten.

 

Ansprechpartner

Sekretariat
Frau Janine Moggert
Tel.: 089/4400-57928
Fax: 089/4400-57952
E-Mail: Janine.Moggert@med.uni-muenchen.de

Sprecher Modul 5

PD Dr. med. Matthias Kappler

E-Mail: Matthias.Kappler@med.uni-muenchen.de


Modulorganisation:
Frau Ines Joos
Tel.: 089/4400-54623

E-Mail: ines.joos@med.uni-muenchen.de

 

Verantwortlich für PJ/Famulatur
Florian Hey
PD Dr. Florian Hoffmann
Tel.: 089/4400-52811
E-Mail: florian.hey@med.uni-muenchen.de