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Neu entdecktes Gen kann Asthma bei Kindern auslösen - Möglicher Ansatzpunkt für Prävention, Diagnose, Therapie

München, 05.07.2007

Asthma ist das häufigste chronische Leiden im Kindesalter. In Deutschland sind etwa zehn Prozent aller Kinder von dieser potentiell lebensgefährlichen Atemwegserkrankung betroffen. Veränderungen in der Erbsubstanz, den Genen, und Umwelteinflüsse sind dafür verantwortlich. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München um Privatdozent Dr. Michael Kabesch vom Dr. von Haunerschen Kinderspital haben nun in einer internationalen Kooperation über 300.000 genetische Merkmale bei mehreren tausend Kindern untersucht. Wie in der aktuellen Online-Ausgabe des Fachmagazins Nature berichtet, zeigte sich dabei ein überraschend starker Effekt: Bestimmte Varianten des neu entdeckten Gens ORMDL3 können das Risiko, in der Kindheit an Asthma zu erkranken, deutlich erhöhen. ORMDL3 ist eng mit zwei Genen verwandt, die die Bauanleitung für Membranproteine eines wichtigen zellulären Bestandteils liefern. ORMDL3 könnte ein wichtiger Ansatzpunkt für die Prävention und Diagnostik von Asthma sein – wie auch für die Entwicklung neuer Therapien.

 

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