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Vorübergehende Schließung der Pädiatrischen Intensivstation (PIPS) war eine Vorsichtsmaßnahme

Die Pädiatrische Intensivstation (PIPS) der Dr. von Haunerschen Kinderklinik war von Freitagabend, 9.9., bis Montagmorgen, 11.9., geschlossen. Diese kurzfristige Schließung und die damit verbundene Verlegung von drei Kindern auf die zweite Intensivstation im Dr. von Haunerschen Kinderspital (Klinik für Kinderchirurgie) war eine Vorsichtsmaßnahme. Ein Patient wurde in ein anderes Krankenhaus verlegt. Alle betroffenen Patienten haben die Verlegung gut überstanden. Die Schließung wurde von den behandelnden Ärzten in Absprache mit der Klinikdirektion veranlasst. Die PIPS hat ihren regulären Betrieb am Montag wieder aufgenommen. Anlass für die Schließung war ein durch Krankheit bedingter Personalengpass im Bereich der Pflege. Die Personalsituation wird sich voraussichtlich im Oktober deutlich verbessern, da fünf Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen dann ihren Dienst beginnen und somit Ausfälle leichter zu kompensieren sein werden.

„Die Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital bedauert, dass durch diese Maßnahme Eltern sowie Patientinnen und Patienten verunsichert worden sind“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Christoph Klein. Drei Kinder wurden auf die Chirurgische Intensivstation im Dr. von Haunerschen Kinderspital verlegt und von den behandelnden Ärzten dort weiter betreut. Es gab also eine kontinuierliche Patientenversorgung durch erfahrene Kinderärzte und Kindergesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte.

Die Schließung der Station steht in Zusammenhang mit dem allgemeinen Pflegekräftemangel sowie den strukturellen Nachteilen des alten Gebäudes in der Lindwurmstraße. Gerade die kleinen Einheiten sind oft sehr personalintensiv und sind daher vom Pflegekräftemangel besonders betroffen. Allerdings ist die kompetente Patientenversorgung jederzeit gewährleistet. Damit der Hochleistungsmedizin am Klinikum der LMU künftig auch entsprechende bauliche Rahmenbedingungen gegenüberstehen, wird am Campus Großhadern „Das neue Hauner“ entstehen. In diesem zukunftsweisenden Universitätszentrum für Geburts-, Kinder- und Jugendmedizin sollen in Zukunft die Abteilungen des heutigen Dr. von Hauner’schen Kinderspitals und der Kinderchirurgie, die Geburtshilfe und die Neonatologie, die Kinderkardiologie sowie weitere Spezialgebiete zusammenarbeiten.